Kompetenznetzwerk Musikhochschulen
Qualitätspakt Lehre

In der zweiten Runde des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundes und der Länder wurde die Hochschule für  Musik, Theater und Medien Hannover im Verbundantrag mit elf künstlerischen Hochschulen Deutschlands 2012 positiv bewertet.

Die Aufgaben des  "Kompetenznetzwerks für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung" mit den künstlerischen Hochschulen Detmold, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Lübeck, Saar, Weimar und Würzburg liegen in der Entwicklung, Konzeption und Durchführung von Maßnahmen in den Handlungsfeldern Qualitätsmanagement, Lehrentwicklung, Beratung & Projekte sowie Netzwerk. Der Fokus ist die Unterstützung der teilnehmenden Hochschulen beim Auf- und Ausbau von Verfahren und Instrumenten zum lehrbezogenen Qualitätsmanagement sowie zur Lehrentwicklung auf der Ebene von Lehrenden, Veranstaltungen sowie Studienprogrammen, ferner die Beratung und Durchführung von Projekten für die teilnehmenden Hochschulen sowie die aktive Gestaltung der Netzwerkarbeit und des Austauschs zwischen den Hochschulen.

Darüber hinaus erhielt die HMTMH den Zuschlag über 1,3 Millionen Euro „zur Verbesserung der Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“. Als eine von vier geförderten niedersächsischen Hochschulen nutzt die HMTMH diese Fördermittel zur Profilbildung in der künstlerischen Lehre – hier gerade für unterbesetzte Exzellenzbereiche – und für die Professionalisierung von Administration und Beratung im Rahmen der Qualitätsentwicklung. Vor allen Dingen die Studienbereiche JazzRockPop, Musiktheorie und Künstlerische Ausbildung werden davon durch mehr Lehrkapazitäten profitieren. Aber auch den Instituten zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter und für Neue Musik wird langersehnte Verstärkung in der Veranstaltungsadministration ab Sommer 2012 zuteil.

Neben der Stärkung der Lehre wird die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter/innen der Studien- und Prüfungsadministration auf den Feldern der studienbegleitenden Beratung, der Prüfungsverwaltung /des Prüfungsrechts sowie im Bereich interkulturelle Kompetenz möglich. Damit entspricht die Hochschule einem Förderschwerpunkt von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan: „Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Projekten, die Studierenden in den ersten Semestern die Hilfe und Orientierung bieten, die für den weiteren Verlauf des Studiums so wichtig sind.“

Zum Förderprogramm
Aus 135 eingereichten Anträgen wurden am 7. Dezember 2011 insgesamt 72 Anträge zur Förderung ausgewählt, darunter 60 Einzelanträge und zwölf Verbundanträge mehrerer Hochschulen. Unter den 102 zur Förderung vorgesehenen Hochschulen sind 40 Universitäten, 43 Fachhochschulen und 19 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Regionen Deutschlands. Die Förderung begann zum Sommersemester 2012.

Die Entscheidung über die Förderung der Anträge wurde durch ein Auswahlgremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karin Donhauser (HU Berlin) getroffen. Ihm gehörten Expertinnen und Experten der Hochschullehre,
Studierende sowie Vertreter des Bundes und der Länder an.
Der „Qualitätspakt Lehre“ von Bund und Ländern zielt auf eine breit wirksame und regional ausgewogene Unterstützung für gute Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen. Der Bund stellt hierfür im Zeitraum von 2011 bis 2020 insgesamt rund 2 Milliarden Euro zur Verfügung – ein in der Geschichte der deutschen Hochschulpolitik beispielloses Engagement für die Hochschullehre.

 

Dieses Vorhaben ist aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12052G gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Ansprechpartnerin HMTMH

  • Dr. Karin Wessel

    Emmichplatz 1
    30175 Hannover

    Telefon: +49 (0)511 3100 229
    Telefax: +49 (0)511 3100 361
    E-Mail: Dr. Karin Wessel

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Zuletzt bearbeitet: 23.10.2014

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