Prof. Dr. Ruth Müller-Lindenberg

Professorin Musikwissenschaft

Studium der Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Italianistik in Erlangen und Berlin (Technische Universität und Freie Universität). Promotion 1988 über Musikästhetik im späten 18. Jahrhundert. Wissenschaftliche Assistentin am Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (1989), Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Postdoktorandenprogramm) an der Universität Bayreuth (Forschungsinstitut für Musiktheater), Orchestermanagerin des Berliner Sinfonie-Orchesters (1992/93), Referatsleiterin für Musiktheater, Tanz , Musik in der Berliner Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten (ab 1993), Habilitation 2003 an der Universität Bayreuth mit einer Arbeit zum komischen Musiktheater in Italien und Frankreich (1750-1800), Referatsleiterin im Bundespräsidialamt (2003-2006), ab 10. April 2007 W 2-Professur für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover

Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Musikästhetik; Musiktheater im 18. und 19. Jahrhundert; Wilhelmine von Bayreuth (1709-1758)

Schiffgraben 48
3. Etage, Raum 35
Tel: 0511 3100 635
Sprechstunde: montags 15 – 16 Uhr und nach Vereinbarung

Auswahl aus den Publikationen

Bücher

Erzählte Töne. Studien zur Musikästhetik im späten 18. Jahrhundert, Stuttgart 1989 (= Beiheft XXX zum Archiv für Musikwissenschaft).

Wilhelmine von Bayreuth. Die Hofoper als Bühne des Lebens, Köln 2005 (= Europäische Komponistinnen, hg. von Melanie Unseld und Annette Kreutziger-Herr, Bd. 2).

Weinen und Lachen. Dramaturgie und musikalisches Idiom der Opéra-comique im Vergleich zur Opera buffa (1750-1790), Berlin 2006 (= forum musiktheater, hg. von Anselm Gerhard, Manuela Jahrmärker und Sebastian Werr, Bde 3 und 4).

Herausgeberschaft

Carl Dahlhaus, Die Musiktheorie im 18. und 19. Jahrhundert. Zweiter Teil: Deutschland (= Geschichte der Musiktheorie, Band 11), Darmstadt 1989; Nachdruck in: Carl Dahlhaus, Gesammelte Schriften Bd. 4, hg. von Herrmann Danuser u.a., Laaber 2002.

Aufsätze

Il faut s’aimer pour s’épouser. Das dramaturgische Konzept der Opéra comique zwischen 1752 und 1769, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung 1987/88, hg. v. Günther Wagner, Kassel 1991, S. 139-171.

Wie du warst! Wie du bist! Zeit und Identität im Rosenkavalier, in: PH der Oper Frankfurt zu Der Rosenkavalier, 23.12.1992, S. 44-62.

Was der Künstler träumt. Hans Pfitzners Palestrina-Textbuch, in: Ton - Sprache. Komponisten in der deutschen Literatur, hg.v. Gabriele Brandstetter, Bern, Stuttgart, Wien 1995 (= Facetten der Literatur. St. Galler Studien Band 5, hg. v. Johannes Anderegg und Werner Wunderlich), S. 99-124.

Il „linguaggio“ dell’opera rispetto alla televisione: tentativi di definizione, tesi, riflezioni estetiche“, in: Opera e televisione: un problema di linguaggi, hg. vom Istituto di Ricerca per il Teatro musicale, Roma 1997, S. 82-85.

Der einsame Herrscher. Überlegungen zur Darstellung von Macht in der italienischen Hofoper des 18. Jahrhunderts, in: Für eine lebendige Wissenschaft des Politischen, hrsg. von Thomas Greven und Oliver Jarasch (= Festschrift für Ekkehart Krippendorff zum 65. Geburtstag), Frankfurt/Main 1999, S. 395-404.

Desillusionierung und Verrätselung: Emile Souvestres Erzählzyklus Les récits de la muse populaire (1849-51) als Quelle für das Libretto von Meyerbeers Le Pardon de Ploermel, in: Meyerbeer-Magazin 9, Thurnau 2000; auch in: Meyerbeer und die Opéra comique, hg. von Arnold Jacobshagen und Milan Pospísil, Laaber 2004, S. 394-399.

Zahlreiche Werkartikel in:

Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, hg. v. Carl Dahlhaus und dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth unter Leitung von Sieghart Döhring, München und Zürich 1986-1997,

Knaurs Großer Opernführer, hrsg. von Thomas Steiert, München 1999,

Lexikon der Oper, hg. von Elisabeth Schmierer und Dieter Schnebel, Laaber 2002.

 

Kontakt

Meldungen Alle

Zuletzt bearbeitet: 19.04.2010

Zum Seitenanfang