Chronik der HMTMH
Hochschulgeschichte von 1897 bis heute

2000 bis heute

2013 Zum zweiten Mal nach 2009 findet vom 08. bis 12. Januar der Vorentscheid Nordeuropa für einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt in der HMTMH statt. 23 junge Pianistinnen und Pianisten spielen im Richard Jakoby Saal um den Einzug in den Hauptwettbewerb des 14. Internationalen Van Cliburn Klavierwettbewerbs. Drei von sechs teilnehmenden HMTMH-Studierenden erreichen das Finale im texanischen Fort Worth: Beatrice Rana gewinnt den 2. Platz und den Publikumspreis, Claire Huangci einen Jurypreis.
  Am 14. Januar setzt der Senat der HMTMH die Mitglieder der drei neuen Studienkommissionen ein. Hintergrund ist die Umsetzung der neuen Gremienstruktur: Geleitet vom Ziel, sich stärker an den Belangen der Studierenden zu orientieren und Gremien zu verschlanken, hatte sich die HMTMH im Februar 2012 für die Aufgabe der vier Fachkommissionen entschieden. Zum 1. Oktober 2012 war das Präsidium auf zwei nebenamtliche Vizepräsidenten verkleinert worden: Prof. Dr. Beate Schneider und Prof. Krzysztof Wegrzyn.
  Im Januar wird Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann in den Vorstand der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM) gewählt. Mit Wirkung vom 1. April folgt sie als dritte Vorsitzende auf Prof. Reiner Schuhenn, Hochschule für Musik und Tanz Köln.
  Anknüpfend an die gesellschaftlich brisante Debatte über populäre Medien und Gewalt veranstaltet das Forschungszentrum Musik und Gender am 16. Februar das wissenschaftliche Arbeitsgespräch „Rohe Beats, harte Sounds: Konstruktionen von Aggressivität und Gender in populärer Musik“.
  Im Februar geben die rund 40 Lehrenden des Fachbereichs JazzRockPop sich und ihren rund 120 Studierenden eine neue Organisationsform: Mit Beschluss von Präsidium und Senat gründet sich als fünfter künstlerischer Zusammenschluss der HMTMH das Institut für JazzRockPop. Ziel ist eine Stärkung der Kompetenzen und des fachspezifischen Erscheinungsbildes in künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Hinsicht.
  Das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) erhält für den Verbund „Biofabrication for NIFE“ vom Land Niedersachsen eine Förderung von 5,8 Millionen Euro über drei Jahre. Das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der HMTMH ist mit seiner Expertise Kooperationspartner von Leibniz Universität Hannover und Medizinischer Hochschule Hannover. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von Zukunftskonzepten für personalisierte Implantate.
  Unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ (http://wissen.hannover.de/) geht am 12. März das neue Multimediaportal der Initiative Wissenschaft Hannover online. Mit der Website verfolgt der Zusammenschluss der wissenschaftlichen Einrichtungen das Ziel eines facettenreichen Einblicks in die Wissens-, Kultur- und Forschungswelt der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die HMTMH startet mit Beiträgen zur musikalischen Früh-Förderung, zur Schulmusik und Musikwissenschaft. Das Projekt ist zunächst für drei Jahre angelegt und soll mindestens wöchentlich mit neuen Beiträgen der Partner aufwarten.
  Zwei Gastlehrende aus den USA: Im Sommersemester wirken Anne Harley am Institut für Alte Musik und Arthur A. Raney am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. Die renommierte Solistin für Oper und Oratorien gibt Einzelunterricht und Vorlesungen. Ihre Themenschwerpunkte sind u. a. die von Frauen komponierte russische Vokalmusik im 18. und 19. Jahrhundert. Arthur A. Raney bringt den Studierenden den State of the Art der US-amerikanischen und englischsprachigen Forschung in der Bereichen „Medienunterhaltung“, „Medien und Moral“ sowie „Sportrezeption“ näher.
  Vom 8. bis 11. Mai veranstalten die HMTMH und die Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover den 2. Internationalen Dystonie-Kongress im Hannover Congress Centrum.
  Mit dem Symposium „Sowjetische Musik im Ausland“ untermauert die HMTMH vom 23. bis 26. Mai ihre wichtige Rolle in der musikwissenschaftlichen Osteuropaforschung. Im Anschluss findet das Arbeitstreffen des thematisch verwandten DFG-Projekts „Deutsch-russische Musikbegegnungen 1917-1933“ statt.
  Im Juni fördert die Gemeinnützige Hertie-Stiftung das Projekt „Bewegungssonifikation“ des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin mit 206.000 Euro. Das Projekt ist die erste Bewilligung im neuen neurowissenschaftlichen Förderprogramm, mit dem besonders innovative und aussichtsreiche Projekte unterstützt werden.
  Im Rahmen des Stipendiatenkonzerts am 28. Juni im Richard Jakoby Saal vergibt der Förderkreis der HMTMH erstmals den Peter-Becker-Wissenschaftspreis für herausragende Masterarbeiten in den Fächern Musikwissenschaften, Musikpädagogik, Medien und Kommunikationswissenschaften, Musiktheorie und Musikphysiologie. Der Preis – benannt nach dem Musikpädagogen und ehemaligen Präsidenten der HMTMH – soll wissenschaftlich engagierte Studierende ins Blickfeld rücken und den großen Wissenschaftsbereich der HMTMH würdigen.
  Die Mitglieder der HMTMH trauern um ihren früheren Präsidenten Prof. Dr. Klaus-Ernst Behne. Der Musikpsychologe und Mitbegründer des Instituts für Musikpädagogische Forschung verstirbt am 9. August nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren in Hannover.
  Das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule für die HMTMH wird am 27. August von der berufundfamilie gGmbH bestätigt. Die Hochschule darf nun bis zum 27. August 2016 das Gütesiegel tragen und wird die kommenden drei Jahre nutzen, um die familienfreundliche Atmosphäre in der HMTMH zu bestärken und die familiengerechten Angebote weiter auszubauen.
  Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – Studienort für Kreativlinge, Klangliebhaber, Praktiker, Analytiker und Spieler! Im Oktober erweitert die HMTMH ihr Merchandising-Angebot um freche T-Shirts mit magentafarbenen Aufdrucken.
  Vom 13. bis 18. Oktober 2013 begeht die HMTMH den 40. Geburtstag ihres Hauptgebäudes mit einer Festwoche. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher erfreuen sich u. a. an einem Tag der offenen Tür, einem Fest der Klänge, einer offenen Orchesterwerkstatt und einem Wissenschaftstag.
  Beim Geburtstagskonzert am 18. Oktober starten HMTMH und Förderkreis die Initiative „Größe zeigen – In Gutes investieren – Genießen und zurücklehnen“: Bis Juli 2014 sollen 466 Paten gefunden werden, um die in die Jahre gekommene Bestuhlung im Richard Jakoby Saal zu erneuern.
  Die HTMMH begeht den 200. Geburtstag und den 130. Todestag Richard Wagners: Auf ein Symposium zur musikalischen Gestik in Wagners Werken am 18. Oktober folgt am 5. November die Eröffnung einer Raritäten-Ausstellung. Das Forschungszentrum Musik und Gender zeigt Handschriften und Drucke rund um das Thema „Wagner und die Frauen“.
  KUH feiert Geburtstag: Rhythmikstudierende vertreten die HMTMH am 9. November im Lichthof der Leibniz Universität bei „10 Jahre KinderUniHannover“. Ihr Beitrag stimmt auf die nächste KinderUni am Emmichplatz ein: „Wie klingen Asien, Afrika und Lateinamerika? Eine Klangreise um die Welt.“
  Dank des gemeinschaftlichen Engagements von Hochschule, Bund, Ländern und privaten Förderern kann die HMTMH am 18. November zwölf Deutschlandstipendien an herausragend begabte Studierende vergeben.
  Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, zeichnet am 19. November in Hannover elf Persönlichkeiten von niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2013 aus. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer Universität oder gleichgestellten Hochschule erhält der Musiker und Neurologe Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller. Der Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der HMTMH hat Musik und Medizin vereint und damit ein innovatives Wissenschafts- und Forschungsgebiet geprägt.
  Am 27. November stirbt Dr. h.c. Walter J. Schütz im Alter von 83 Jahren in Bonn. Schütz war von 1995 bis zu seinem Tod Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. 1984/85 war er u.a. Mitglied der Kommission zur Vorbereitung des Ergänzungsstudiengangs Journalistik in Hannover – aus dem das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der HMTMH hervorging.
   
2012 Am 17. Januar feiert das Europäische Zentrum für Jüdische Musik im Beisein des Bundespräsidenten, des Niedersächsischen Ministerpräsidenten und weiterer prominenter Gäste die Eröffnung der Villa Seligmann, der neuen Heimstätte des EZJM an der Hohenzollernstraße 39. Damit geht der Wunschtraum des EZJM-Direktors, Prof. Andor Iszák, in Erfüllung: Die Villa Seligmann ist eines der wenigen hannoverschen Zeugnisse des jüdischen Bürgertums vor der Schoa und stellt den idealen Ort für ein Haus der Dokumentation, Erforschung und Vermittlung jüdischer Musik dar.
  Zwischen dem 29. März und dem 1. April hält die Internationale Posaunenvereinigung e. V. mit einem facettenreichen Programm von Konzerten, Meisterkursen und Speed Lessons ihr Jahressymposium am Emmichplatz ab. Aus den Reihen der HMTMH sind u. a. die Mitglieder der Trombone Unit Hannover sowie das Ensemble Schwerpunkt dabei.
  Im April erscheint die neue Imagebroschüre der HMTMH (Download: www.hmtm-hannover.de/de/hochschule/publikationen-cds/imagebroschuere/ ). 60 reich bebilderte Seiten schildern schlaglichtartig die besonderen Facetten von Niedersachsens einziger Musikhochschule als herausragendes Ausbildungsinstitut, als Ort der Innovation und Traditionsvermittlung, als Kulturveranstalterin und Forschungseinrichtung, als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt.
  Strategische Zielsetzungen und die Verständigung auf gemeinsame Handlungsfelder kennzeichnen den Struktur- und Hochschulentwicklungsplan 2012-2016, den die HMTMH im Mai verabschiedet. Das Grundlagenpapier, das Präsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann gemeinsam mit Präsidium, Senat und Hochschulrat über mehrere Monate hinweg entwickelt hat, bestimmt die Leitlinien für die kommende Arbeit und wird Grundlage für Zielvereinbarungen mit dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Schwerpunkte sind u. a. die Qualitätssicherung der Künstlerischen Ausbildung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Fortsetzung der Frühförderung, die Verstetigung tragfähiger Netzwerkstrukturen und die Übernahme kultureller Verantwortung.
  Nach zweijähriger Bauzeit stellen das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, der Studienbereich Schauspiel und die Hochschule Hannover am 8. Mai das neu gestaltete Foyer der Hochschule Hannover vor.
  Zum Abschluss des Sommersemesters 2012 führt die HMTMH eine internetbasierte Evaluation nahezu sämtlicher Lehrveranstaltungen im Einzel- und Gruppenunterricht durch. Damit folgt die Hochschule § 5 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes, nach dem es den Studierenden zu ermöglichen ist, die Qualität der Lehrveranstaltungen mindestens jährlich zu bewerten.
  Rund 3.000 Gäste folgen der Einladung zum Sommerfest der HMTMH am 8. Juli. Jazzfrühstück und große Bühne im Innenhof, Konzerte, Schauspiel, Präsentationen, Führungen durch das Gebäude – die Idee, die Vielseitigkeit der Hochschule zu zeigen, kommt an! „Sehen. Hören. Sprechen. Fragen. Lieben“ ist das erste Sommerfest auf dem neuen Innenhof nach Abschluss der Bauarbeiten 2009-2012 im Rahmen des Konjunkturpakets des Bundes und der Länder.
  Ab dem 16. Juli 2012 wird die Fassade am Hauptgebäude Emmichplatz saniert. 13.500 nachträglich eingesetzte Maueranker verbinden die vormalig unzureichende befestigte Vorsatzschale mit der tragenden Stahlbeton-Konstruktion in der Hinterwand. Abschließend wird die Haupteingangsfassade einer Komplettreinigung unterzogen. Die Bauarbeiten sind im November 2012 beendet.
  Vom 30. September bis zum 13. Oktober findet zum achten Mal der von der Stiftung Niedersachsen ausgerichtete „Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover“ in der HMTMH statt. Künstlerischer Leiter des höchstdotierten Violinwettbewerbs weltweit ist Krzysztof Wegrzyn, Professor für Violine an der HMTMH. Als eine von zwei ersten Preisträgerin wird seine Schülerin Alexandra Conunova-Dumortier gekürt.
  Zum 1. Oktober löst Prof. Krzysztof Wegrzyn die Professoren Markus Becker und Volker Jacobsen im Amt ab und wird Vizepräsident für den Bereich Kunst. Das nun vierköpfige Präsidium der HMTMH besteht zum Wintersemester 2012/13 aus Präsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, dem Hauptamtlichen Vizepräsidenten Jann Bruns, Prof. Krzysztof Wegrzyn sowie Prof. Dr. Beate Schneider als Vizepräsidentin für die Wissenschaft.
  Vom 05. bis 09. November feiert das Gleichstellungsbüro der HMTMH seinen 20. Geburtstag. In einer Themenwoche unter dem Titel „Geschlechtergerecht Hören.Spielen.Denken“ beschäftigen sich Studierende und Lehrende in Vorträgen, Diskussionen und Konzerten mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit an einer künstlerischen Hochschule. Die Themenwoche wurde durch die Kommission für Gleichstellung angeregt und durch das Gleichstellungsbüro der HMTMH organisiert und umgesetzt.
  Zum Wintersemester 2012/13 geben sich etwa 20 hauptamtlich Lehrenden und Forschenden des Fachs Musikwissenschaft an der HMTMH eine neue Organisationsform. Unter dem Dach des Musikwissenschaftlichen Instituts agieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Systematischen und Historischen Musikwissenschaft sowie aus der Musikethnologie.
  Mit „TempoBrechungClash: Klangraum New York“ setzt die HMTMH weite Teile ihres Veranstaltungsprogramms im Wintersemester unter einen thematischen Schwerpunkt. Als treibende Kraft verbindet sie Institutionen, Genres und Orte für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge. Dank der Mitwirkung von Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, kestnergesellschaft Hannover, Staatsoper Hannover, NDR Radiophilharmonie, Kunstverein Braunschweig sowie von Künstler Gerd Winner entstehen neue Sicht- und Wahrnehmungsachsen zwischen Kunst, Musik und Schrift, zwischen New York und Europa.
   
2011 Am 11. Januar stellt sich das neu gegründete Institut für Alte Musik der Öffentlichkeit vor. Die Einrichtung soll die vielfältigen Kompetenzen der HMTMH auf dem Gebiet der Alten Musik zusammenführen und ein gemeinsames Dach für Projekte und Veranstaltungen, für Kurse und Kooperationen sein.
  Das Forschungszentrum Musik und Gender lädt zwischen dem 13. und 15. Januar zum internationalen Arbeitsgespräch „musikk-musik. Möglichkeitsräume norwegischer Komponistinnen“ ein, das sowohl wissenschaftlich wie künstlerisch aufzeigt, auf welch vielfältige Weise komponierende Frauen in Norwegen aktiv und kreativ wurden und werden.
  In seiner Sitzung vom 18. April definiert der Senat den englischen Hochschulnamen „Hanover University of Music, Drama and Media“. Dieser soll zukünftig für die einheitliche Außendarstellung im internationalen Raum sorgen. Das Hochschullogo wurde um den englischen Namen erweitert.
  Der Auftakt des Kammermusikfestivals! am 20. April 2011 ist zugleich das Gründungskonzert für das Institut für Kammermusik der HMTMH.
  In der Nachfolge der „Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“ findet zwischen dem 26. April und dem 14. Juni die Veranstaltungsreihe „Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart“ mit Expertinnen und Experten aus Köln, Berlin, Hannover, Zürich, Edinburgh, Utrecht und Santa Barbara statt.
  Die HMTMH nimmt das 100. Todesjahr Gustav Mahlers zum Anlass für einen künstlerisch-wissenschaftlichen Veranstaltungszyklus. Zwischen dem 30. April und dem 7. Mai finden am Emmichplatz ein Wissenschaftsnachmittag, drei Konzerte sowie ein öffentlicher Interpretationskurs mit Marjana Lipovsek, Wien, statt.
  Im am 3. Mai veröffentlichten Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Fächer Kommunikationswissenschaft/Journalismus gehört der Bachelorstudiengang Medienmanagement des IJK erneut zu den drei am besten bewerteten universitären Studienangeboten des Fachs in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Die am 24. November vorgestellte Evaluationsstudie „Vielfältige Exzellenz 2011“ des CHE stellt das IJK hinsichtlich der Aspekte „Anwendungsbezug“ und „Studierendenorientierung“ als exzellente Lehr- und Forschungseinrichtung heraus.
  Unter Mitwirkung der HMTMH und mit finanzieller Unterstützung der Walter und Charlotte Hamel Stiftung nimmt in der katholischen Kirche St. Elisabeth in Hannover der erste Musikkindergarten seine Arbeit auf. Dank der Initiative von Professorin Gudrun Schröfel werden die Konzepte und Ideen des Hochschulprojekts „Singen im Kindergarten“ und des Kurses „Vorschule Musik“ im Rahmen eines dauerhaften Betreuungsangebots in der Kindertagesstätte St. Elisabeth verankert. Die Bundesministerin und Bundestagsabgeordnete für Hannover-Süd, Ursula von der Leyen, würdigt das Vorhaben bei der offiziellen Vorstellung am 16. Mai wegen seines Beitrages zur Bildung und Teilhabe aller Kinder.
  In Kooperation mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel eröffnet die HMTMH am 4. September die Ausstellung „verklingend und ewig – Tausend Jahre Musikgedächtnis 800 – 1800“ in der Augusteerhalle. Thema ist die Spannung zwischen verklingender Musik und ihrer Verewigung im Speicher des Buches. Dazu werden Handschriften, Drucke und Graphiken aus den Jahren 800 bis 1800 gezeigt.
  Incontri – das Institut für neue Musik der HMTMH ist Gastgeber der ersten internationalen Csound-Konferenz „Ways Ahead“. Vom 30. September bis 02. Oktober wird die Audio-Software Csound in Vorträgen und Workshops thematisiert. Mit Csound gemachte Musik ist in Konzerten, Sessions und Installationen zu hören.
  Im Rahmen des von der Bundesrepublik Deutschland initiierten Nationalen Stipendienprogramms vergibt die HMTMH zum Wintersemester 2011/12 erstmals sechs Deutschlandstipendien.
  Mit einem Festwochenende unter dem Titel „twenty5“ feiert der Studienbereich JazzRockPop zwischen dem 4. und 6. November sein 25-jähriges Bestehen. Der Studienbereich nahm 1985 seine Arbeit auf.
  In Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Hannover, der Stiftung Niedersachsen und dem Musikland Niedersachsen veranstaltet die HMTMH vom 9. bis zum 13. November die Festwoche „Gubaidulina – Ein Fest zum 80. Geburtstag“. Zu Ehren der großen russischen Komponistin beteiligen sich große Künstlerinnen und Künstler wie Anne-Sophie Mutter, gefragte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der musikinteressierten Nachwuchs an den Feierlichkeiten im Landesfunkhaus Niedersachsen und der HMTMH.
  „HÖREN!“, 2011 zum dritten Mal organisiert vom popinstitut und dem IJK, ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Eine 20-köpfige Expertenjury wählte den Hannover Song Contest unter rund 2.600 Bewerbungen zum Vorzeigeprojekt. Die Preisverleihung findet am 19. November 2011 im Rahmen der IJK-Absolventenfeier in den Räumen der HMTMH statt.
  Prof. Andor Izsák, Direktor des an der HMTMH angesiedelten Europäischen Zentrums für Jüdische Musik (EZJM), schenkt der Hochschule am 1. Dezember die in seinem Besitz befindliche umfangreiche Sammlung an Notenmaterial synagogaler Musik.
  Am 12. Dezember wird Professorin Dr. Dr. h.c. Ursula Hansen für ihre Verdienste um die HMTMH zur Ehrensenatorin ernannt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Hansen gründete sie 1991 die Theodor Lessing Stiftung (seit 2006 Gundlach Stiftung). 2004 stifteten Gundlach Stiftung und die Firmengruppe Gundlach den „Gundlach Musikpreis“, der alle zwei Jahre an ausgewählte Studierende der HMTMH vergeben wird.
  In der zweiten Runde des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundes und der Länder erhält die HMTMH am 13. Dezember den Zuschlag über 1,3 Millionen Euro „zur Verbesserung der Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“. Daneben wird ein Verbundantrag von zwölf künstlerischen Hochschulen Deutschlands – unter ihnen die HMTMH – positiv bewertet.
   
2010 Mit einem Festakt am 3. Juni wird Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann offiziell ins Amt der Präsidentin gehoben. Nach Ernennung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hatte die Musikwissenschaftlerin das Amt zum 1. April angetreten.
  Das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) feiert sein zehnjähriges Bestehen. Höhepunkte sind das zweiteilige Symposium am 22. und 23. Oktober zum Thema „Bildung und Begabung – musikalische Spitzenförderung zwischen Autonomie und System“, das große Orchesterkonzert am 22. Oktober im Richard Jakoby Saal und die Abschlussveranstaltung mit Herbert Rosendorfer am 10. Dezember.
  Vom 21. April bis zum 9. Juni feiert die Hochschule das 10. Kammermusikfestival unter dem Titel „Mozart!“. Seit 2001 hat das Festival in jeweils acht Abendveranstaltungen jährlich einen anderen großen Komponisten kammermusikalisch beleuchtet. Die künstlerische Leitung der Veranstaltung hat Prof. Markus Becker.
  Am 7. Juni bestätigen Rat und Senat der HMTMH die Professoren Markus Becker und Volker Jacobsen sowie die Professorin Dr. Beate Schneider zu neuen Vizepräsidenten. Vizepräsidentin Gudrun Schröfel wird in ihrem Amt bestätigt.
  Die Hochschule wird mit dem Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet. HVP Jann Bruns und die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Fritzen nehmen am 11. Juni 2010 in Berlin die Glückwünsche von Schirmherrin Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, entgegen. Für mindestens drei Jahre darf die HMTMH nun das europaweit geschützte Signet führen. Die Auftaktveranstaltung in der Hochschule folgt am 8. Oktober.
  Mit dem Zukunftsvertrag II vom 22. Juni verständigen sich das Land und die niedersächsischen Hochschulen auf Leitlinien der Hochschulentwicklung. Im August unterzeichnen Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann und Johanna Wanka, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Zielvereinbarung 2010-2012 als Spezifizierung der angestrebten Entwicklungsziele der HMTMH.
  Am 12. Juli beginnen im Hauptgebäude am Emmichplatz die Baumaßnahmen im Rahmen des Konjunkturprogramms II. Parallel steht der zweite Abschnitt der Brandschutzsanierung statt.
  Zum Wintersemester beginnen Studierende in künstlerischen Masterstudiengängen ihr Studium – abgesehen von wenigen Ausnahmen, die bereits im vergangenen Jahr gestartet sind. Damit ist die Umstellung auf die neuen Studiengänge in allen Bereichen der Hochschule vollzogen.
  Die Hochschule unterzeichnet den Nationalen Kodex für das Ausländerstudium. Der Kodex ist eine Selbstverpflichtungserklärung deutscher Hochschulen und sichert bzw. verbessert die Qualität der Betreuung ausländischer Studierender durch Standards.
  Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule veranstaltet das IJK am 20. November im Studiotheater Expo Plaza das wissenschaftliche Symposium „Medien in der Wissenschaft – Wissenschaft in den Medien“.
   
2009 Präsident Dr. Rolf-B. Klieme erklärt am 7. Januar seinen Rücktritt vom Amt zum 31. März 2009.
  In der Hochschule findet vom 20. bis 24. Januar der Vorentscheid Nordeuropa für einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt statt: die „13. Van Cliburn Piano Competiton“, ausgelobt in Texas/USA. Neben Shanghai, Lugano, St. Petersburg, New York und Fort Worth ist Hannover ausgewählter Ort für die „Screening Recitals“.
  Am 14. Mai wird Prof. Dr. Jörg Sennheiser im Rahmen eines Festaktes die Ehrensenatorschaft der HMTH verliehen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Sennheiser electronic GmbH & Co. KG ist mit seiner Firma der Hochschule seit Jahren als aufmerksamer, wohlwollender und nachhaltiger Förderer verbunden.
  An der Stiftung Universität Hildesheim wird in Kooperation mit der HMTMH das „Center for World Music“ (CWM) gegründet, das eine Reihe weltweit einzigartiger musikethnologischer Sammlungen beherbergt. Wichtiger Bestandteil wird die Sammlung von Prof. Dr. Wolfgang Laade, die der HMTMH 2003 durch die Stiftung Niedersachsen zur Verfügung gestellt worden war.
  Zum 80. Geburtstag des Gründungspräsidenten und Ehrenbürgers der HMTH, Prof. Dr. Richard Jakoby, benennt die Hochschule im November den Konzert- und Theatersaal am Emmichplatz nach ihrem ersten Präsidenten in „Richard-Jakoby-Saal“ um.
  Zum Start des Wintersemesters 2009/2010 am 1. Oktober begrüßt die Hochschule erstmals ausschließlich Erstsemester, die den Bachelorabschluss anstreben.
  Am 11. November wird das Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin (IMMM) vom Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" zum "Ort der Ideen 2009" ernannt. Im Vorjahr hatten Wissenschaftler des IMMM ein neuartiges Trainingsprogramm am Klavier zur Rehabilitation der motorischen Fähigkeiten von Schlaganfallpatienten entwickelt.
  Am 19. November beteiligt sich die HMTH am ersten „Aktionstag musikalische Bildung“ der 24 selbstständigen Musikhochschulen. Die Initiative ist der Auftakt zu einer Kampagne, mit der die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen auf die Unverzichtbarkeit der musikalischen Bildung in der Gesellschaft aufmerksam machen will.
  Der Senat beschließt, die Erweiterung des Hochschulnamens um das Wort „Medien“ beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu beantragen. Zum Beginn des Wintersemesters 2010/2011 nimmt die Hochschule ihren neuen Namen „Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover“, kurz HMTMH, an.
   
2008 Im Rahmen des 1999 gestarteten Bologna-Prozesses beginnt die HMTH als eine der ersten Musikhochschulen, ihr Studienprogramm auf die international anerkannten Abschlüsse Bachelor und Master umzustellen. Vorreiter waren die Studiengänge am IJK und im Bereich Schulmusik, die bereits zuvor neu aufgelegt wurden.
  Mit einer Preisträger-Gala am 25. April und einem Preisträger-Konzert am 26. April führt die Hochschule erstmals zwei Veranstaltungen durch, die sich der Präsentation von Preisträgerinnen und Preisträgern internationaler Wettbewerbe aus dem Kreis der Studierenden der HMTH widmen. In den Folgejahren werden die Veranstaltungen zusammengeführt und als Festabende mit dem Förderkreis und der Stiftung für die HMTMH fortgeführt.
  Im September wird die HMTH als eine von drei deutschen künstlerischen Hochschulen (und einzige Hochschule für Musik und Theater) unter den 79 positiv begutachteten Hochschulen im Rahmen des Professorinnenprogramms ausgewählt. Die erfolgreichen Hochschulen stehen für Chancengleichheit und erhalten nach erfolgter Berufung von hochqualifizierten Forscherinnen eine Förderung für bis zu drei Professorinnen.
  Unter Beteiligung der hannoverschen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und der VolkswagenStiftung startet am 30. Oktober der erste November der WISSENschaf(f)t Hannovers.
  Im November startet die neue Reihe „Meisterstück“ im großen Konzert- und Theatersaal am Emmichplatz. Ausgewählte Soloklassen-Studierende erhalten hier künftig ein besonderes Forum.
   
2007 Ende Januar geht ein neuer Internetauftritt der Hochschule online. Erstmalig präsentiert sich die Hochschule mit all ihren Instituten unter einem Dach. Erstmalig wird auch ein Intranet für Hochschulmitglieder eingerichtet.
  Im Herbst sind 25 Streicher des Tschaikowski Konservatoriums Moskau in Hannover zu Gast und erleben gemeinsam mit Studierenden der HMTH eine produktive und lebendige Hochschulorchesterphase. Am Ende steht die Aufnahme einer Doppel-CD mit Michail Glinkas Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“, Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-moll und Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur.
  Um hochschulpolitische Entscheidungen nachvollziehbarer zu machen und sie demokratisch stärker zu legitimieren, beschließt der Senat in seiner Februarsitzung eine neue Struktur der akademischen Selbstverwaltung. Basis sind nicht mehr die Studiengänge, sondern Fachgruppen, denen die Hochschulmitglieder abhängig vom unterrichteten Fach angehören.
  Am 3. April unterzeichnen die HMTH und die Korean National University of Arts einen Kooperationsvertrag.
  Zum Beginn des Sommersemesters wird erstmals eine multifunktionale Chipkarte ausgegeben. Für Studierende verbindet diese Karte die „Essen und Trinken”-Chipkarte des Studentenwerks mit einem fälschungssicheren Studierenden- und Fahrausweis und kann darüber hinaus als wiederaufladbare Kopierkarte an den Hochschulkopierern genutzt werden.
  Mit einem Festakt am 16. April wird dem Unternehmer Dr. h.c. Hartwig Piepenbrock für seine Unterstützung der European Chamber Music Academy der Titel des Ehrensenators der HMTH verliehen.
  Mit Beginn des Sommersemesters 2007 öffnet das International Office seine Türen. Der Bereich Sokrates/Erasmus wird hier angegliedert.
  Im Juli erscheint der erste Band des Musikwissenschaftlichen Jahrbuchs der Hochschule für Musik und Theater unter dem Titel „Ligaturen“, initiiert von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann und Prof. Dr. Stefan Weiss.
  Seit dem 7. November kooperieren die HMTH und das Mozarteum Salzburg.
  Am 10. Dezember eröffnet das popinstitut hannover feierlich seine neuen Räume am Weidendamm 8 in Hannovers Nordstadt. Mit Unterstützung des Landes Niedersachsen sowie des Unternehmens Sennheiser electronic GmbH & Co. KG konnten die Räumlichkeiten des alten Peppermint Park Studios komplett saniert und neu ausgestattet werden.
  Der wissenschaftlich-künstlerische Beirat der Stiftung der HMTH vergibt in seiner Jury-Sitzung am 17. Dezember erstmals insgesamt neun Studienstipendien (zwei seitens der Stiftung, sieben durch den Förderkreis).
   
2006 Zum Wintersemester 2006/2007 führt das Land Niedersachsen Studiengebühren ein. Daraufhin wird im November der Stipendienfonds „Musik braucht Freunde“ zur Unterstützung bedürftiger Studierender von zwei Studierenden ins Leben gerufen.
  Seit dem 1. April ist Dr. Rolf-B. Klieme Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
  Am 9. Juni unterzeichnen Dr. Rolf-B. Klieme und Prof. Dr. Eva Rieger, Vorstandsmitglied der „Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Kunst und Musik“ eine Rahmenvereinbarung, die die Gründung des Forschungszentrums Musik und Gender an der HMTH ermöglicht. Der Kongress „Die Stadt. Ort kulturellen Handelns von Frauen in der Frühen Neuzeit“ (29. Juni bis 1. Juli) markiert den Beginn einer dreiteiligen Kongressreihe mit den Veranstaltungen „Das Kloster“ (2008) und „Der Hof“ (2010). Das fmg nimmt am 3. November offiziell seine Arbeit auf. Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann.
  Am 3. Oktober unterzeichnet die Hochschule einen Kooperationsvertrag mit dem Tschaikovsky-Konservatorium Moskau.
  Der Förderkreis beschließt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21. November die Errichtung der „Stiftung für die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover“. Am selben Tag erfolgt der Antrag auf Anerkennung.
   
2005 Präsidentin Katja Schaefer und der Präsident der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. Kurt von Figura, unterzeichnen Ende Februar einen Kooperationsvertrag. Zweck der Kooperation ist die Förderung, Koordination und Strukturierung der Forschung auf dem Gebiet der Musikwissenschaften sowie die Ausbildung der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses.
  Durch die im Sommersemester startende Ringvorlesung „Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“ öffnet sich die Musikwissenschaft in die städtische Lebenswelt hinein.
  Der neue Hauptamtliche Vizepräsident Jann Bruns tritt sein Amt zum 1. September an.
  Zum 30. September gibt Katja Schaefer ihr Amt als Präsidentin aus persönlichen Gründen auf.
  Ab dem 24. Oktober nimmt die Bibliothek der HMTH an der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) teil. Sie ist damit die erste Bibliothek einer Musikhochschule, die an diesem Verbundkatalog für online zugängliche wissenschaftliche Zeitschriften mitarbeitet.
  Mit dem Zentral-Konservatorium in Peking wird am 14. Mai eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Am 25. Mai folgt die Grundsatzvereinbarung über die Zusammenarbeit der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland für die Errichtung und das Betreiben einer Deutsch-Chinesischen Akademie für Musik in Bejing. Am 21. November vereinbaren das IJK und die Fakultät für Journalistik der Staatlichen Universität Tomsk ein Austauschprogramm.
   
2004 Mit der ECMA (European Chamber Music Academy) wird im Frühjahr eine neue Vereinigung zur Förderung der Kammermusik gegründet. Hauptinitiator und Künstlerischer Leiter ist Professor Hatto Beyerle, Lehrer für Viola und Kammermusik an der Hochschule. Als Organisatorischer Leiter konnte Gerhard Hildenbrand, langjähriger Leiter der Baseler Musikakademie, gewonnen werden.
  Vom 20. bis 26. Juni findet auf der Expo Plaza das „Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender“ mit den Vertretern von 16 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.
  Karin Vehrenkamp, Vizepräsidentin für Verwaltung und Finanzen, wird zum 1. Juni mit dem Ziel der Versetzung an die Stiftung Universität Göttingen abgeordnet.
  Die Hochschulen in Niedersachsen werden angehalten, bis zum Jahre 2007 die gesamte Lehrerausbildung auf die Studiengänge Bachelor und Master umzustellen. Um auch in Zukunft gemeinsame Studiengänge z. B. mit der Universität Hannover anbieten zu können, schließt sich die HMTH diesen Veränderungsprozessen an. Ab Wintersemester 2004/ 2005 ändern sich die Strukturen der Lehramtstudiengänge sowie der Studiengänge Musikwissenschaften und Musikpädagogik grundlegend. Angestrebt wird die Schaffung eines allgemein berufsqualifizierenden Studiengangs.
  Prof. Dr. Wolfgang Laade wird zum Ehrensenator ernannt. Dem deutsch-schweizerischen Musikethnologen verdankt die Hochschule eine Sammlung mit umfangreichen Materialien aus über 50 Jahren Feldforschung, über 40.000 Schallplatten sowie circa 500 Musikinstrumente aus allen Kontinenten.
   
2003 Im Januar geht die neue Website der Hochschule für Musik und Theater Hannover online. Eine Kurzfassung in englischer Sprache erleichtert ausländischen Studierenden den Zugriff.
  Im ersten Quartal unterzeichnet die HMTH Kooperationsverträge mit der Musikhochschule Tianjin, VR China (26. Januar) und der polnischen Film- und Theaterschule Lodz (28. Mai).
  Die Stiftung Niedersachsen erwirbt eine der weltgrößten ethnologischen Privatsammlungen von dem deutsch-schweizerischen Musikethnologen Prof. Dr. Wolfgang Laade. Die Stiftung Niedersachsen hat die Sammlung dem Studienzentrum Weltmusik der HMTH zur Verfügung gestellt, um für die Bereiche Kunst und Wissenschaft sowie für die Musiklehrerausbildung zu einer zusätzlichen Profilbildung zu gelangen.
  Zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft erwartet das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung vom 30. April bis 2. Mai etwa 200 Wissenschaftler, Dozenten, Medienexperten und Meinungsforscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vom 8. bis zum 13. September 2003 findet an der Hochschule die Dreijahreskonferenz der ESCOM statt, der europäischen Vereinigung der Musikpsychologen und experimentell arbeitenden Musikforscher.
  Karsten Höhns wird zum Ehrensenator ernannt.
  Als neue Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover schlagen Senat und Hochschulrat dem Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen die 37-jährige Katja Schaefer vor. Ab dem 1. Oktober tritt die Musik- und Theaterwissenschaftlerin die Nachfolge von Prof. Dr. Klaus-Ernst Behne an.
   
2002 Zum Ende des Studienjahres erfolgt im Rahmen de EXPO-Nachnutzung der Umzug des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung, des Studiengangs Schauspiel sowie von Teilen der JazzRockPop-Ausbildung in das Kurt-Schwitters-Forum an der Expo Plaza 12.
  Bedingt durch das 2001 in Kraft getretene Niedersächsische Hochschulgesetz wird an der HMTH – wie an allen niedersächsischen Hochschulen – ein Hochschulrat ins Leben gerufen. Das Gremium berät den Senat und nimmt zu Entwicklungs- und Wirtschaftsplänen der HMTH Stellung. Mit Prof. Dr. Sonning Bredemeier, Linda Anne Engelhardt, Prof. Werner Hay, Dieter Hufschmidt, Albrecht Puhlmann, Helga Schuchardt sowie Rainer Wagner konnten Senat und Ministerium für Wissenschaft und Kultur Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik für dieses Ehrenamt gewinnen.
  Zum Wintersemester 2002/2003 erscheint das Hochschulmagazin "pressto" erstmals in Verantwortung des Referats für Öffentlichkeitsarbeit. 24 Hefte waren zuvor durch Journalistik-Studierende konzipiert und produziert worden.
  Anlässlich des Festes der Wissenschaften am 1. November wird das neue Institut für Neue Musik der Öffentlichkeit vorgestellt.
  Am 7. November wird der Kooperationsvertrag zwischen dem Tokyo College of Music und der HMTH unterzeichnet. Bruno Frey wird zum Ehrensenator ernannt. Er war maßgeblich an der Gründung des Instituts zur Förderung musikalisch Hochbegabter beteiligt.
   
2001 Vom 12. bis 14. Mai findet in Zusammenarbeit mit der NDR-Radiophilharmonie erstmals der „Kurt Alten Wettbewerb“ in der Hochschule statt. Die in Hannover ansässige Kurt-Alten-Stiftung hat sich der Eliteförderung junger Menschen verschrieben.
  Im Juli beschließt die HMTH, dem Komponisten Helmut Lachenmann (geb. 1935) den Titel eines Dr. phil. honoris causa zu verliehen. Die Auszeichnung würdigt seine Verdienste als außergewöhnlich innovativer Komponist sowie sein engagiertes Schaffen als Hochschullehrer (1975 bis 1981 an der HMTH). Der Festakt der Verleihung der Ehrendoktorwürde findet am 21. November statt.
  Vom 13. bis 15. Juli veranstaltet die Hochschule ihr erstes Sommerfest als Abschluss des Studienjahres mit angegliedertem Ehemaligentreffen.
  Um die Raumknappheit in der Bibliothek zu beenden, werden in einem ersten Bauabschnitt 128,87 Quadratmeter zusätzliche Arbeits- und Stellflächen geschaffen. Der mittlere Bibliotheksbereich wird außerdem neu gestaltet.
  Am 26. November beschließt der Senat die Gründung des Studienzentrums Weltmusik. Ziel ist die interdisziplinäre Erforschung und didaktische Aufbereitung des zeitgenössischen Musiklebens weltweit.
   
2000 Zum Wintersemester 2000/2001 studieren zehn jugendliche hochbegabte Musikerinnen und Musiker als „Früh-Studenten“ an der Hochschule. Das „Früh-Studium Musik“ wird als neuer Studiengang konzipiert.
  Am 19. und 20. Januar findet an der Hochschule das Symposium „Die drei wichtigsten musikalischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts“ statt. Der Kongress „Kinder und Musik im 21. Jahrhundert“ (14./15. Februar) wird bundesweit positiv als Startsignal der Aktion „Hauptsache Musik“ wahrgenommen. Gemeinsam mit der „Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik“ veranstaltete die Hochschule am 18. und 19. Mai das Symposium „Le Sacre: Musik – Ritus – Religiosität“. Im September führt die „Gesellschaft für Musikforschung“ ihre Jahrestagung in der Hochschule durch.
  Am 20. Mai wird die spanische Orgel in der Neustädter Hof- und Marktkirche eingeweiht. Dadurch erhalten die Orgelstudierenden die in Nordeuropa einzigartige Möglichkeit, ältere spanische Orgelliteratur authentisch zu interpretieren.
  Am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung werden erstmals Bachelorstudiengänge im Fach Medienmanagement eingerichtet.
  Die HMTH und die Musikhochschule Luzern unterzeichnen am 5. September einen Kooperationsvertrag.
  Im Dezember wird der Verein „alumni – Ehemalige der Hochschule für Musik und Theater Hannover“ gegründet. Den Vorstand bilden Prof. Martin Brauß, Dr. Sabine Meine, Burkhard Wetekam und Iris Stöwer.
 

Zuletzt bearbeitet: 19.03.2014

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