Ligaturen - Band 2

Aus der Reihe: LIGATUREN

Musikwissenschaftliches Jahrbuch der HMTMH
Herausgegeben von Susanne Rode-Breymann und Stefan Weiss

Band 1
Der Komponist als Erzähler - Narrativität in Dmitri Schostakowitschs Instrumentalmusik

Herausgegeben von Melanie Unseld und Stefan Weiss

Der zweite Band des Musikwissenschaftlichen Jahrbuchs der HMTMH LIGATUREN vereinigt die Beiträge des Internationalen Symposiums „Der Komponist als Erzähler – Narrativität in Dmitri Schostakowitschs Instrumentalmusik“, das im November 2006 an der HMTMH stattfand (vgl. Bericht in der Hochschulzeitung pressto WS 2006/2007, S. 9) sowie Fotos von der Konferenz).

Dass Instrumentalmusik erzählen kann, ist ein ebenso alter wie umstrittener Topos. Hinsichtlich des Komponisten Dmitri Schostakowitschs wirft die Rezeptionsgeschichte jedoch besonders eindringliche Fragen auf, die dem narrativen Potential seiner Musik gelten. Vor allem das, wovon sie vermeintlich erzählt, war ein Zankapfel in der Zeit des Kalten Krieges und blieb es darüber hinaus: Kaum ein Kommentar zu Aufführungen der Fünften, Siebten oder Elften Sinfonie, der nicht zu diesen Fragen Stellung bezieht. Auffallend ist jedoch, dass sich die unterschiedlichen Lager der Schostakowitsch-Exegeten in einem weitgehend einig sind – nämlich dass diese Musik überhaupt mit narrativen Merkmalen ausgestattet ist.

Der von Melanie Unseld und Stefan Weiss herausgegebene Band bringt Forscherinnen und Forscher aus Musikwissenschaft, Musiktheorie, Narratologie und Slawistik zusammen. Sein Ziel ist es, den Topos vom erzählerischen Charakter der Musik Schostakowitschs zu reflektieren, zu erkennen, was Narrativität in der Instrumentalmusik bedeuten kann und wie der sowjetische Komponist sie in seinen Werken praktizierte.

 

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Zuletzt bearbeitet: 24.09.2010

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