Prof. Volker Helbing

Professor für Musiktheorie

2005 Promotion in Musikwissenschaft an der TU Berlin mit der Arbeit Choreografie und Distanz. Studien zur Ravel-Analyse (Publikation 2008).

1990-95 Studium der Musiktheorie an der UdK Berlin (Hartmut Fladt und Gösta Neuwirth), sowie der Musikwissenschaft und Germanistik an der TU Berlin.
Es folgen eine Gastdozentur und Lehraufträge an der UdK Berlin, an der HfK Bremen und an der HfMdK Frankfurt/M., eine Lehrstuhlvertretung in Musikwissenschaft (für Thomas Kabisch) in Trossingen (Ws 05/06) sowie eine halbe Gastprofessur für Musiktheorie an der UdK Berlin (2010).

1984-86 Kontrapunktstudien bei Christoph Hohlfeld, Teilnahme an den Kompositionsseminaren von György Ligeti in Hamburg.

1984-89 und 1990–92 Künstlerisches und instrumentalpädagogisches Diplomstudium im Hauptfach Flöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg, an der Musikhochschule Freiburg und an der HdK (jetzt UdK) Berlin. Konzerttätigkeit mit Ensembles für Neue Musik in Freiburg, Zürich, Genf, Warschau, Berlin, Rheinsberg, Halle.


Volker Helbing wurde 1965 in Karlsruhe geboren und ist Gründungs- und zeitweiliges Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Musiktheorie.

Publikationen - Auswahl

Ravel

  • L’impression d’un tournoiemont fantastique et fatale. Aneignung und Verzerrung in Ravels La Valse, in: O. Schwab-Felisch/Chr. Thorau/ Michael Polth (Hrsg.), Individualität in der Musik, Stuttgart 2002, S. 175–200.
  • Noctuelles by Ravel: An essay on the morphology of sound, in: Tijdschrift voor Muziektheorie, 8. Jg., 2003, Heft 2, S. 142–151.
  • Choreographie und Distanz. Studien zur Ravel-Analyse, Hildesheim: Olms 2008.
  • Band-Herausgeber der Zeitschrift der GMTH, Bd. 5/1, Hildesheim: Olms, 2008.
  • Der Papst und die Tänzerinnen. Zur Forlane des Tombeau de Couperin, in ZGMTH Bd. 5/1 (http://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/273.aspx), Druck: Hildesheim u.a.: Olms 2008, S. 63–88.
  • Spiral and Self-Destruction in Ravel‘s La valse, in: Unmasking Ravel. New Perspectives on the Music, hg. von P. Kaminsky, Rochester: University of Rochester Press, 2011, S.  180–210.

Musik nach 1945

  • (T)raumes(w)irren – zum 2. Satz aus György Kurtágs … quasi una fantasia … op. 27/1, in: Jan Philipp Sprick, Reinhard Bahr, Michael von Troschke (Hrsg.), Musiktheorie im Kontext. 5. Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie Hamburg 2005 (=Musik und. Eine Schriftenreihe der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, hg. von Hanns-Werner Heister und Wolfgang Hochstein, Neue Folge Band 9), Berlin: Weidler, S. 159–176.
  • Skurriler Strudel. Zum vierten Satz aus Ligetis Klavierkonzert (II), in: Vom Erkennen des Erkannten. Musikalische Analyse und Editionsphilologie. Festschrift für Christian Martin Schmidt, Wiesbaden 2007, S. 523–534.
  • Zyklizität und Dramaturgie in Scelsis Viertem Quartett, in: ZGMTH Bd. 7/3, 2010 (online; Druckversion 2011.)

Mozart

  • Was lernte man im Kompositionsunterricht? Thomas Attwoods Studien bei W.A.Mozart (mit Michael Polth), in der Neuen Berlinischen Musikzeitung, 10. Jg., 1995, Heft 1, S. 9-32.
  • Mozarts „Eros-Sinfonie“. Die Es-Dur-Sinfonie KV 543, nachgebildet und aufbereitet für Leser der AMZ von August Apel, in: Musica 50. Jg., 1996, Heft 2, S. 84-92.

Eisler

  • The Living Land - Hanns Eislers Contribution to the New Deal, in: Historical Journal of Film, Radio and Television, 18. Jg., 1998, Heft 4.
  • Pastorale, zwölftönig. Anmerkungen zu einer Filmpartitur Hanns Eislers, in: Musik & Ästhetik, 4. Jg. 2000, Heft 14, S. 25-39.

Geschichte der Musiktheorie

  • ‚Tonalität‘ in der französischen Musiktheorie zwischen Rameau und Fétis, in: Musiktheorie (=Hdb. der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 2, hg. von Helga de la Motte-Haber und Oliver Schwab-Felisch), Laaber 2005, S. 171–202.
  • Positivist, Systematiker und visionärer Tüftler: der Musiktheoretiker Anatole Loquin (1834–1903), in: A. Jeßulat, A. Ickstadt, M. Ullrich (Hg.), Zwischen Komposition und Hermeneutik. Festschrift für Hartmut Fladt, Würzburg 2005, S. 87–104.

Sonstiges

  • Vom Versagen der Begriffe. Zum Symposion „Musikalische Analyse zwischen Phänomen und Begriff“, in: Musik & Ästhetik 3. Jg. 1999, Heft 12.
  • Fenster zur Neuen Musik. Das Institut für Neue Musik der HdK Berlin, in: Neue Zeitschrift für Musik 162. Jg., 2001, Heft 5, S. 66–73.
  • Inseln. Anmerkungen zur musiktheoretischen Hochschullandschaft, in: Musiktheorie, 16. Jg., 2001, Heft  4, S. 377–380.
 

Kontakt

Meldungen Alle

Zuletzt bearbeitet: 26.08.2011

Zum Seitenanfang