Prof. Dr. Stefan Weiss

Professor für Historische Musikwissenschaft

(* 1964)
studierte in Köln Musikwissenschaft, Anglistik und Germanistik. Während des Studiums war er von 1987 bis 1992 am Joseph Haydn-Institut mit textkritischen und bibliographischen Arbeiten im Rahmen der Haydn-Gesamtausgabe betraut. Im Anschluß an das Magisterexamen ("Thematik und Formbildung im Frühwerk von Dmitri Schostakowitsch") bearbeitete er am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln den Bereich "Musikinstitutionen seit dem Mittelalter" des interdisziplinären Projekts "Geschichtlicher Atlas der Rheinlande". 1994-1996 schrieb er seine Dissertation "Die Musik Philipp Jarnachs" und war daneben vorwiegend auf unakademischen Gebieten tätig, als freier Musikjournalist und Geschäftsbesorger der Kölner Gesellschaft für Neue Musik. Im Herbst und Winter 1996/1997 führte ihn ein Stipendium der Fritz Thyssen Stiftung zu Forschungen über die Frühgeschichte der russischen Oper nach St. Petersburg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden nahm er von 1997 bis 2003 besondere Aufgaben im Bereich der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts wahr und arbeitete eng mit dem Studio Neue Musik der Hochschule zusammen (2001–2003 Vorsitzender der Sächsischen Gesellschaft für Neue Musik). Daneben hatte er zeitweise einen Lehrauftrag am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden. Seit dem Sommersemester 2003 ist er Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Ebenfalls seit 2003 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau. Von 2007 bis 2010 war er Vorsitzender der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik.
E-Mail: Prof. Dr. Stefan Weiss


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Lehrveranstaltungen in diesem Semester

Publikationen (Stand: November 2010)

A. Selbständige Schriften

Die Musik Philipp Jarnachs. Köln: Verlag Dohr, 1996 (zugleich Dissertation Köln 1996).

Musikinstitutionen seit dem Mittelalter (gemeinsam mit Klaus Wolfgang Niemöller). Thematische Karte und Beiheft. Köln: Rheinland-Verlag, 2002 (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, XII.5).

B. Bucheditionen

Richard Strauss. Essays zu Leben und Werk (gemeinsam mit Michael Heinemann und Matthias Herrmann). Laaber: Laaber-Verlag, 2002.

Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert, Teil III: 1966-1999 (gemeinsam mit Matthias Herrmann). Laaber: Laaber-Verlag, 2004 (Musik in Dresden, 6).

Street Scene. Der urbane Raum im Musiktheater des 20. Jahrhunderts (gemeinsam mit Jürgen Schebera). Münster: Waxmann, 2006 (Veröffentlichungen der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau, 6).

Musik in und um Hannover. Peter Schnaus zum 70. Geburtstag (gemeinsam mit Günter Katzenberger). Hannover: Institut für Musikpädagogische Forschung, 2006 (IfMpF-Monographien, 14).

Professionelle Musikausbildung und Internationalität (gemeinsam mit Lorenz Luyken). Hannover: Institut für Musikpädagogische Forschung, 2006 (IfMpF-Monographien, 16).

Der Komponist als Erzähler. Narrativität in Dmitri Schostakowitschs Instrumentalmusik (gemeinsam mit Melanie Unseld), Hildesheim: Olms, 2008 (Ligaturen, 2).

C. Noteneditionen

Philipp Jarnach: Sonatine für Violoncello und Klavier (gemeinsam mit Ulrike Jarnach). Partitur und Stimme. Köln: Verlag Dohr, 2000.

Philipp Jarnach: Sonatine für Klavier über Leonhard Lechners "Gott bhüte dich" (1945), Fassungen 1955 und 1964. Köln: Verlag Dohr, 2005.

D. Aufsätze und Lexikonartikel, geordnet nach thematischen Schwerpunkten:

I. Musik und Musikpolitik am Zarenhof im 18. Jh.

„Strukturen des St. Petersburger Opernlebens im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts“, in: Musikgeschichte in Mittel- und Osteuropa; Mitteilungen der internationalen Arbeitsgemeinschaft an der Technischen Universität Chemnitz Heft 3, Chemnitz: Gudrun Schröder Verlag, 1998, S. 27-39.

„ ‚… als ob sie der russischen Sprache mächtig wären …’. Ausländische Kapellmeister als Pioniere des russischen Musiktheaters“, in: Phänomene und Wege musikkulturellen Austausches. Deutschland und Rußland im 18. Jahrhundert, hg. von Friedhelm Brusniak und Klaus-Peter Koch. Sinzig: Studio-Verlag, 2000 (Arolser Beiträge zur Musikforschung, 8), S. 211-223.

„Musiker-Migration und die Folgen. Das Beispiel St. Petersburg“, in: Probleme der Migration von Musik und Musikern im Zeitalter des Barock, hg. von Friedhelm Brusniak und Klaus-Peter Koch. Sinzig: Studio-Verlag, 2002 (Arolser Beiträge zur Musikforschung, 9), S. 255-265.

Art. „Raupach, Familie“ und „Raupach, Ernst“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe, hg. von Ludwig Finscher. Personenteil Bd. 13, Kassel: Bärenreiter, 2005, Sp. 1317-1319.

Art. „Stählin(-Storcksburg), Jacob von“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe, hg. von Ludwig Finscher. Personenteil Bd. 15, Kassel: Bärenreiter, 2006, Sp. 1285-1286.

Art. „Veichtner, Franz Adam“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe, hg. von Ludwig Finscher. Personenteil Bd. 16, Kassel: Bärenreiter, 2006, Sp. 1383–1384.

„Zur Geschichte der St. Petersburger Opernorchester im 18. Jahrhundert“, in: The Opera Orchestra in 18th- and 19th-Century Europe. I: The Orchestra in Society, hg. v. Niels Martin Jensen und Franco Piperno, Berlin: BWV, 2008 (Musical Life in Europe 1600–1900; Circulation, Institutions, Representation), S. 601–622.

II. Rezeptionsgeschichte der Bach-Familie

Art. „B-A-C-H“, „Hommage-Kompositionen“, in: Das Bach-Lexikon, hg. von Michael Heinemann. Laaber: Laaber-Verlag, 2000 (Bach-Handbuch, 6), S. 75f., 265f.

„Wilhelm Friedemann Bach in der fiktionalen Literatur“, in: Wilhelm Friedemann Bach: der streitbare Sohn, hg. von Michael Heinemann und Jörg Strodthoff. Dresden: Michel Sandstein, 2005, S. 95–104.

„Hannover 1913: Friedemann Bach zwischen Gartenlaube und Weltenbrand“, in: Musik in und um Hannover. Peter Schnaus zum 70. Geburtstag, hg. von Günter Katzenberger und Stefan Weiss. Hannover: Institut für Musikpädagogische Forschung, 2006 (IfMpF-Monographien, 14), S. 51–62.

III. Musikgeschichte Deutschlands zwischen Spätromantik und Moderne

Art. „Philipp Jarnach“, in: Komponisten der Gegenwart, hg. von Hanns-Werner Heister und Walter-Wolfgang Sparrer. München: edition text + kritik, 11. Nachlieferung Januar 1997. 32 S.

„Nachwort“ und Kritischer Bericht zu Philipp Jarnach: Sonatine für Violoncello und Klavier (1917/1937). Partitur und Stimme, hg. von Ulrike Jarnach und Stefan Weiss. Köln: Verlag Dohr, 2000, S. 23–25.

„Einstimmige Ablehnung ist Ehrensache. Programm und Künstlertrotz in Richard Strauss' Klavierkonzerten der 1920er Jahre“, in: Richard Strauss. Essays zu Leben und Werk, hg. von Michael Heinemann, Matthias Herrmann und Stefan Weiss. Laaber: Laaber-Verlag, 2002, S. 199–215.

Art. „Jarnach, Philipp“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitete Ausgabe, hg. von Ludwig Finscher. Personenteil Bd. 9, Kassel: Bärenreiter, 2003, Sp. 947–951.

„Das Schöne und das Tierische. Körperbilder in Eugen d’Alberts Oper ‚Die toten Augen’“, in: Puppen, Huren, Roboter. Körper der Moderne in der Musik zwischen 1900 und 1930, hg. von Sabine Meine und Katharina Hottmann. Schliengen: Edition Argus, 2005, S. 58–81.

„Nachwort“ und Kritischer Bericht zu Philipp Jarnach: Sonatine für Klavier über Leonhard Lechners „Gott bhüte dich“ (1945), Fassungen 1955 und 1964, hg. von Stefan Weiss. Köln: Verlag Dohr, 2005, S. 29–32.

„‚Simplicius Simplicissimus’ in der Nachkriegszeit. Plädoyer für eine Geschichte der Hartmann-Rezeption“, in: Karl Amadeus Hartmann – Simplicius Simplicissimus, hg. von Ulrich Tadday. München: edition text + kritik, 2010 (Musik-Konzepte Neue Folge 147), S. 112–130.

IV. Musik und Exil im 20. Jahrhundert

„Antin Rudnyc’kyj – ukraïns’kyj muzykant v Berlini 1920–30ch rokiv [Antin Rudnytsky – ein ukrainischer Komponist im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre]“, in: Ukraïns´ko-nimec´ki muzycni zv´jazky mynuloho i s´ohodennja [Ukrainisch-deutsche Musikbeziehungen in Vergangenheit und Gegenwart], hg. vom Verband der Komponisten der Ukraine und dem Institut für deutsche Musik im Osten. Kiew 1998, S. 174–188 (in ukrainischer Sprache mit deutscher Zusammenfassung, S. 286).

„Zeugnisse des Kalten Krieges. Emigrantenveröffentlichungen als Quelle zur sowjetischen Musikkultur der dreißiger und vierziger Jahre“, in: Musik zwischen Emigration und Stalinismus. Russische Komponisten in den 1930er und 1940er Jahren, hg. von Friedrich Geiger und Eckhard John. Stuttgart: J. B. Metzler, 2004, S. 241–255.

Art. „Antin Rudnyc’kyj“, in: Franz Schrekers Schüler in Berlin. Biographische Beiträge und Dokumente, hg. von Dietmar Schenk, Markus Böggemann und Rainer Cadenbach. Berlin: Universität der Künste, 2005 (Schriften aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, 8), S. 106–109.

„Begegnung in Charlottengrad. Die Berliner Musikwelt empfängt das russische Exil“, in: Osteuropa 59. Jg. Heft 4 (April 2009), S. 61–75.

„Musikalische Abrechnung mit dem Tyrannen. Zur Interpretation von Arnold Schönbergs Ode to Napoleon Buonaparte“, in: Auschwitz in der deutschen Geschichte, hg. von Joachim Perels, Hannover: Offizin, 2010 (Schriftenreihe des Fritz Bauer Institutes Frankfurt am Main, 25), S. 95–107.

„Was wusste der Westen? Repressionen gegen Komponisten in der UdSSR“, in: Osteuropa, 60. Jg. Heft 7 (Juli 2010), S. 67–77.

V. Dmitri Schostakowitsch

„Text und Form in Schostakowitschs 2. Sinfonie op. 14“, in: Archiv für Musikwissenschaft 51. Jg. Heft 2 (1994), S. 145–160.

„Wind aus dem Westen: Zur Hindemith-Rezeption des jungen Schostakowitsch“, in: Zwischen Bekenntnis und Verweigerung. Schostakowitsch und die Sinfonie im 20. Jahrhundert. Symposium Zürcher Festspiele 2002, hg. von Hans-Joachim Hinrichsen und Laurenz Lütteken. Kassel: Bärenreiter, 2005 (Schweizer Beiträge zur Musikforschung, 3), S. 81–97.

„Die Großstadt im Musiktheater Dmitri Schostakowitschs: Zwei Studien. I.: St. Leninburg, Schostakowitschgrad – wo ist der Ort der Nase? – II.: Moskau, Tscherjomuschki: Träume von der Schlafstadt“, in: Street Scene. Der urbane Raum im Musiktheater des 20. Jahrhunderts, hg. von Stefan Weiss und Jürgen Schebera. Münster: Waxmann, 2006 (Veröffentlichungen der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau, 6), S. 161–188.

„1948 und kein Ende – Šostakovič als Bühnenheld“, in: Osteuropa 56. Jg. Heft 8 (August 2006), S. 137–156.

„Von Hamlet zu King Lear – Spätstil in der Filmmusik?“, in: Dmitri Schostakowitsch. Das Spätwerk und sein zeitgeschichtlicher Kontext, hg. von Manuel Gervink und Jörn Peter Hiekel. Dresden: Michel Sandstein, 2006, S. 171–182.

„Schostakowitsch … Hindemith. Sechs Relationen“, in: Hindemith-Jahrbuch/Annales Hindemith 2007/XXXVI, hg. vom Hindemith-Institut Frankfurt/Main, Mainz: Schott, 2007, S. 9–46.

„Schostakowitschs Reprisen“, in: Der Komponist als Erzähler. Narrativität in Dmitri Schostakowitschs Instrumentalmusik, hg. v. Melanie Unseld und Stefan Weiss, Hildesheim: Olms, 2008 (Ligaturen, 2), S. 63–82.

VI. Tschechien und die Slowakei seit 1918

„Zur Schönberg-Rezeption in Eugen Suchoňs Streichquartett op. 2“, in: Tvorivý odkaz Eugena Suchoňa v kontexte miesta, doby, vývoja a diela vrstovnikov [Der schöpferische Nachlass Eugen Suchoňs im Kontext seines Raumes, seiner Zeit, der Entwicklung und des Werks seiner Zeitgenossen], hg. von L’ubomír Chalupka, Bratislava: Stimul, 2009, S. 293–309.

„Tradition und Revolution in Martinůs frühen Pariser Streichquartetten“, in: Bohuslav Martinů, hg. von Ulrich Tadday, München: edition text + kritik, 2009 (Musik-Konzepte Neue Folge Sonderband), S. 47–60.

„Im Fluchtpunkt osteuropäischer Traditionslinien: Die Brünner Komponistinnengruppe Hudbaby“, in: Blickwechsel Ost/West: Gender-Topographien, hg. von Nina Noeske und Melanie Unseld, Hildesheim: Olms, 2009 (Jahrbuch Musik und Gender, 2), S. 141–157.

VII. DDR

„Der Dresdner Kulturbund und die Neue Musik (1946–1950)“, in: Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert, Teil II: 1933–1966, hg. von Matthias Herrmann und Hanns-Werner Heister. Laaber: Laaber-Verlag, 2002 (Musik in Dresden, 5), S. 213–226.

„ ‚Ich brauch' was ganz Verrücktes!' Dresdner Hochschulinstitutionen Neuer Musik“, in: Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert, Teil 3: 1966–1999, hg. von Matthias Herrmann und Stefan Weiss. Laaber: Laaber-Verlag, 2004 (Musik in Dresden, 6), S. 141–164.

„Staatsoper für Arbeiter und Bauern: die Jahre 1955–1972“, in: Die Dresdner Oper im 20. Jahrhundert, hg. von Michael Heinemann und Hans John. Laaber: Laaber-Verlag, 2005 (Musik in Dresden, 7), S. 155–196.

„‚Die Hand am Gewehr, und der Frieden wird sein‘: Friedensklänge aus der DDR“, in: Krieg und Frieden in der Musik, hg. von Susanne Rode-Breymann. Hildesheim: Olms, 2007 (Ligaturen, 1), S. 103–132.

„‚Heut seid Ihr die Stärkeren!’ Zur musikalischen Repräsentation des Frauenbildes in der frühen DDR“, in: Feste – Opern – Prozessionen. Musik als kulturelle Repräsentation, hg. von Katharina Hottmann und Christine Siegert, Hildesheim: Olms, 2008 (Jahrbuch Musik und Gender, 1), S. 115–129.

„Sonderlinge in der Einheitsgesellschaft. Die DDR-Pianisten Edgar Daubitz und Siegfried Rapp und ihre Handicaps“, in: Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin, hg. von Eckart Altenmüller und Susanne Rode-Breymann, Hildesheim: Olms, 2009 (Ligaturen, 4), S. 171–194.

„Landschaft mit Komponisten. Die DDR als Protagonistin von Musikgeschichte“, in: Musikwissenschaft und Kalter Krieg. Das Beispiel DDR, hg. von Nina Noeske und Matthias Tischer. Köln: Böhlau, 2010 (KlangZeiten, 7), S. 69–78.

VIII. Neue Musik seit 1950

„Klang als Seele, Musik als Licht – Kompositorische Avantgarde und Spiritualität in der Sowjetunion der 1980er Jahre“, in: Musikgeschichte zwischen Ost- und Westeuropa: Kirchenmusik – geistliche Musik – religiöse Musik, hg. von Helmut Loos und Klaus-Peter Koch. Sinzig: Studio-Verlag, 2002 (Edition IME I/7), S. 613–622.

„Erkennen helfen, was es ist. Analyse Neuer Musik und ihre Anlässe“, in: Musiktheorie, 19. Jg. Heft 4 (2004), S. 297–304.

„Triptychon des Abschieds: Wilfried Krätzschmars Bläserquintette“, in: W. Krätzschmar. Perspektiven seines Schaffens, hg. von Jörn Peter Hiekel. Dresden: Michel Sandstein, 2005, S. 45–59.

„The Body of Your Dreams. Die Reflexion der populären Kultur in Jacob ter Veldhuis’ Ghettoblaster-Minimalismus“, in: Von Perotin bis Steve Reich. Die Ideen des ‚Minimalen’ in der Musikgeschichte und Gegenwart. Symposium 2005 Bratislava, hg. von Nad’a Hrčková, Bratislava: AEPress, 2005 , S. 150–157.

„Penderecki und Ligeti: Zur Rezeption der Klangkomposition in der BRD“, in: Krzysztof Penderecki, Musik im Kontext, Konferenzbericht Leipzig 2003, hg. von Helmut Loos und Stefan Keym. Leipzig: Gudrun Schröder, 2006, S. 264–281.

„K hudobnej poetike Wolfganga Rihma [Zur musikalischen Poetik Wolfgang Rihms]“, in: Slovenská hudba, 32. Jg. Heft 3–4 (2006), S. 277–289 (in slowakischer Sprache mit englischer Zusammenfassung).

„Auf der Suche nach dem Bauhüttengeheimnis der Gotikerin von St. Petersburg“, in: Galina Ustwolskaja, hg. von Ulrich Tadday, München: edition text + kritik, 2009 (Musik-Konzepte Neue Folge 143), S. 21–37.

„Schnappschüsse von der Seele in Bewegung: Zur elften ‚Nanosonate‘ von Frederic Rzewski“, in: MusikTexte, Zeitschrift für Neue Musik, Heft 125 (Mai 2010), S. 10–15.

Art. „Ustwolskaja, Galina“, in: Lexikon Musik und Gender, hg. von Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld, Kassel: Bärenreiter, 2010, S. 508f.

IX. Konzeption und Geschichte der Musikhochschulen in Deutschland

„Die Gründung der Hamburger Musikhochschule und ihr erster Direktor Philipp Jarnach“, in: Kunsträume – Studium – Innenansichten. 50 Jahre Hochschule für Musik und Theater Hamburg, hg. von Hanns-Werner Heister. Hamburg: von Bockel Verlag, 2000 (Musik und [sic], 1), S. 158–169.

„Eine virtuelle Institution. Das ‚Studio Neue Musik' der Hochschule für Musik ‚Carl Maria von Weber' Dresden“, in: Positionen Heft 46 (Februar 2001), S. 46–48. Erweiterte Fassung auch in: Hochschule für Musik Dresden, Jahrbuch 2002, S. 113–117.

„Internationalität im Musikstudium – in Deutschland nichts Neues?“, in: Professionelle Musikausbildung und Internationalität, hg. von Lorenz Luyken und Stefan Weiss. Hannover: Institut für Musikpädagogische Forschung, 2006 (IfMpF-Monographien, 16), S. 7-23.

X. Verschiedenes

„Musikalische Kryptographie: eine Ergänzung“, in: Die Musikforschung 56. Jg. Heft 3 (Juli-September 1993), S. 287f.

(mit Klaus Wolfgang Niemöller:) Art. „Niederrheinische Musikfeste“, in: Nordrhein-Westfalen. Landesgeschichte im Lexikon. Redaktion: Anselm Faust. Düsseldorf: Patmos-Verlag, 1993 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C, Bd. 31), S. 310–312.

Art. „Laute“, „Lautenmusik“, „Oboe“, „Oboe da caccia“, „Oboe d´amore“, „Taille“ und „Silvius Leopold Weiß“, in: Das Bach-Lexikon, hg. von Michael Heinemann. Laaber: Laaber-Verlag, 2000 (Bach-Handbuch, 6), S. 333–335, 396f., 505, 555f.

„Muzykal’naja kritika v sovremennoj Germanii [Zur Lage der Musikkritik in Deutschland]“, in: Ispolnitel’stvo v sovremennom muzykal’nom mire. Izbrannye materialy Meždunarodnoj konferencii 7–8 aprelja 1998, hg. von M. Miščenko. St. Petersburg: Kanon, 2001, S. 44–47 (in russischer Sprache).

„Wie Webers ‚Waldmädchen’ wiedergefunden wurde“, in: Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden: Jahrbuch 2001, S. 47–52.

 

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Zuletzt bearbeitet: 25.11.2010

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