Auf der Greifswalder Straße

Sein Debüt im Studiotheater Expoplaza 12 gibt der Berliner Regisseur Titus Georgi mit dem diesjährigen Diplomprojekt des Studiengang Schauspiel Auf der Greifswalder Straße  von Roland Schimmelpfennig.
Premiere ist am 30. Mai um 20.00 Uhr, weitere Vorstellungen sind am 31. Mai und am 3. Juni 2007.  Es spielen Lisa Spickschen, Carla Weingarten, Mirjam Heiman, Johanna Kapsch, Kika Baumhauer, Lukas Goldbach, Philippe Goos, Helge Gutbrot, Philip Hagmann und Gunnar Seidel. Für Bühne und Kostüme zeichnen Tatjana Kautsch und Anika Marquardt von der Fachhochschule Hannover verantwortlich.

Zum Inhalt: Ich bin hier um dich zu warnen, Rudolf. Nimm dich in acht vor dem langen Mädchen. Nimm dich in acht vor der Giraffe. Mit einer Prophezeiung beginnt Roland Schimmelpfennigs neues Theaterstück. Momente aus dem Leben in einer Großstadt. Kassiererinnen aus einem Supermarkt, drei Rumänen, ein Kioskbesitzer: Ein Bündel von Menschen und Geschichten, ebenso alltäglich wie besonders, zusammengeführt in 24 Stunden.

Zum Autor: Roland Schimmelpfennig, geboren 1967 in Göttingen, ist einer der meistgespielten deutschen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke, zuletzt Die Frau von früher, Vorher/ Nachher oder Push up wurden am Hamburger Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater, aber auch in Kopenhagen und Paris gezeigt. Auf der Greifswalder Straße war ein Auftragswerk des Autors für das Deutsche Theater in Berlin.

Zum Regisseur: Titus Georgi absolvierte von 1990 bis 1994 in Hamburg bei Jürgen Flimm den Studiengang für Schauspieltheater-Regie. Zwischen 1995 und 1998 war er Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus, Berliner Ensemble und an der Schaubühne am Lehniner Platz. Seit 1998 arbeitet er als freier Regisseur u.a. am Schauspielhaus Bochum, Theater Bielefeld, Staatstheater Nürnberg, Theater Heidelberg, dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Theater Bonn. Beim 16. Wettbewerb zur Förderung des Schauspielnachwuchses wurde seine Inszenierung des Stücks WEIHNACHTEN BEI IVANOVS von Alexandr Vvedenskij mit dem Vontobel-Preis geehrt. Der Preis der Vontobel-Stiftung Zürich dient der Förderung des Ensemblegedankens und wird alle zwei Jahre vergeben. 2006 wurde MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND von Tankred Dorst ebenfalls mit dem ersten Ensemblepreis des Schauspielschultreffens ausgezeichnet. Beide Arbeiten entstanden mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

 

 

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Zuletzt bearbeitet: 18.02.2010

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