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Montag, 02.02.2015 10:43 - Alter: 6 Jahre

Woher bekommen Sie guten Rat? Teilnehmer/innen für IJK-Studie gesucht

Wo findet man Rat zur künstlichen Hüfte oder zu Herzschrittmachern? Ein Team des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) forscht im Rahmen der Studie „Woher bekommen Sie guten Rat?“ bis einschließlich Mai 2015 zum Verhältnis von Patient und Arzt und sucht ab sofort Teilnehmer/innen, die bereits ein Implantat erhalten haben und solche, denen eine Operation noch bevorsteht.

Die moderne Medizin vermag immer mehr Menschen auch bei schwierigen Problemen zu helfen. Dennoch werden die Behandlungen immer komplizierter. Patient(inn)en müssen sich schwierigen Fragen stellen und weitreichende Entscheidungen treffen. Dabei spielt der Austausch mit den behandelnden Ärzt(inn)en eine wichtige Rolle.

Am Beispiel von künstlichen Hüft- und Kniegelenken sowie Herzschrittmachern untersucht ein Forschungsteam des IJK die Frage, wie Patient(inn)en mit diesen Herausforderungen umgehen. Für die Studie „Woher bekommen Sie guten Rat?“ suchen die Hannoverschen Kommunikationsexpert(inn)en bis einschließlich Mai 2015 Menschen, die bereits ein Implantat erhalten haben und solche, denen eine Operation noch bevorsteht. Chirurgen von der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Annastift unterstützen die Studie.

„Besonders interessieren uns die Erfahrungen, die Menschen vor und nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenks oder Herzschrittmachers machen. In diesen Phasen herrscht häufig hohe Unsicherheit“, erklärt IJK-Direktor Prof. Dr. Christoph Klimmt. Projektmanagerin Elena Link ergänzt: „Wir möchten in den Patienten-Gesprächen etwas darüber lernen, wie sich Betroffene über ihr Implantat und ihre Operation informieren. Welche Informationen sind besonders nützlich und können das Wohlbefinden der Betroffenen erhöhen?“

Die Studienergebnisse sollen dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Patient(inn)en, Ärzt(inn)en, Kliniken und den Herstellerfirmen von Implantaten zu verbessern. „Derzeit wird viel an neuen Technologien für Implantate geforscht, zum Beispiel im Hannoverschen Verbund ‚Biofabrication‘. Mit unserer Interviewstudie wollen wir diese Fortschritte begleiten, indem wir zur gelingenden Verständigung zwischen Betroffenen, Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten beitragen“, so Klimmt.

Betroffene und Personen aus deren persönlichem Umfeld, die gerne an der Studie teilnehmen möchten, lädt das Forschungsteam des IJK zu einem ca. einstündigen Gespräch über ihre Erfahrungen und Erlebnisse ein. Gerne besuchen die Forscher/innen die Teilnehmenden zu Hause oder heißen Sie im IJK (Expo Plaza 12) willkommen. Die Daten werden anonym behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden jeweils 25 Euro.

Interessenten melden sich bitte per E-Mail (patientengespraeche@ijk.hmtm-hannover.de) oder telefonisch (Tel. 0511/3100 474) an. Termine können ab sofort und flexibel vereinbart werden.

Weitere Informationen:
www.ijk.hmtm-hannover.de/de/forschung/patientengespraeche

Ansprechpartnerin für Detailfragen zur Studie:
Elena Link M. A.
Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Expo Plaza 12
30539 Hannover
E-Mail: elena.link@ijk.hmtm-hannover.de
Web: www.ijk.hmtm-hannover.de