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Dienstag, 01.11.2016 15:01 - Alter: 3 Jahre

Vortragsabend im Neuen Rathaus

Am 8. November 2016 um 18 Uhr laden die Wissenschaftliche Sozietät zu Hannover und die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam zu einem Vortragsabend unter dem Thema „Angst“ in den Mosaiksaal des Neuen Rathauses ein. Dr. Helmut Scherer, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, wird über die Rolle der Medien referieren. Als weitere Expertinnen sprechen Dr. Sarah Weusthoff (Medizinische Hochschule Hannover) und Dr. Odette Wegwarth (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung).

Terrorismus, Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes, eine ungewisse Zukunft: Menschen fürchten sich häufig und aus den unterschiedlichsten Anlässen. Angst ist ein Gefühl, das uns im Alltag begleitet. Sie erwächst aus inneren Ursachen, hat mit Persönlichkeit, Erinnerungen und Erfahrungen zu tun. Oft entsteht sie aber auch von außen, wenn etwa Medienberichte Anlass zu Furcht und Schrecken liefern. Aber Angst ist nicht nur ein facettenreiches Gefühl, das aus verschiedenen Ursachen entstehen kann. Angst ist auch und gerade deshalb bedeutsam, weil sie unser Handeln in vielen Situationen bestimmt: Wer Angst hat, trifft andere, oftmals schlechtere Entscheidungen. So gibt es zahlreiche Gründe, die Auslöser und Folgen von Angst wissenschaftlich zu erforschen und besser zu verstehen.

Die Veranstaltung gehört zum Programm des 5. „Novembers der Wissenschaft“ und steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Der Eintritt ist frei. An die Vorträge schließt sich eine Gesprächsrunde mit dem Publikum an, die Prof. Dr. Christoph Klimmt, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, im Namen der Wissenschaftlichen Sozietät zu Hannover moderieren wird.

Die 2014 gegründete Wissenschaftliche Sozietät zu Hannover verfolgt das Ziel, die Wissenschaft in der Tradition von Gottfried Wilhelm Leibniz insbesondere an seinem langjährigen Wirkungsort in Hannover zu fördern und zu pflegen. Neben Prof. Dr. Christoph Klimmt gehört auch Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin der HMTMH, zu ihren Gründungsmitgliedern.