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Donnerstag, 19.03.2026 18:09 - Alter: 3 Minuten

Wertvolle Instrumente erspielt

Beim 33. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in Lübeck sind vom 20. bis 22. Februar 2026 erneut wertvolle Instrumente an den hochbegabten Streichernachwuchs vergeben worden.

Die 12-jährige Charlotte Melkonian, Schülerin der Vorklasse am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (VIFF) an der HMTMH, wurde mit einem Violoncello von Stefano Scarampella (Manuta um 1900) ausgezeichnet. Sie erhielt auch das Dr. Alexander Sikorski-Stipendium für eine besonders begabte Cellistin.

Aus den Violinklassen der HMTMH erspielten sich

  • Sara Göbel (Bachelorstudiengang Künstlerische Ausbildung, Klasse Prof. Ulf Schneider) eine Violine von Stefan-Peter Greiner (Bonn, 2005),
  • Elena Meyer (Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung, Klasse Prof. Krzysztof Wegrzyn) eine Violine von Nicolas Lupot (Paris, 1810),
  • Lucilla Rose Mariotti Banwell (Soloklasse, Klasse Prof. Krzysztof Wegrzyn) eine Violine von Giovanni Grancino (Mailand, 1690) und
  • Ilgin Top (Soloklasse, Klasse Prof. Krzysztof Wegrzyn) eine Violine von Stephan von Baehr (Paris, 2008).

Mit über 280 wertvollen Streichinstrumenten ist der Deutsche Musikinstrumentenfonds das Herzstück der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit ihrer Gründung durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Bundesregierung 1993 ist die Sammlung historischer Meisterstücke und moderner Instrumente renommierter zeitgenössischer Geigenbaumeister im fortwährenden Wachstum und Wandel begriffen. Eigentümer der Instrumente sind neben der Stiftung und der Bundesregierung vor allem private Treugeber*innen. Die Geförderten erhalten die Instrumente leihweise zunächst für ein oder zwei Jahre, können diesen Zeitraum aber mit weiteren erfolgreichen Vorspielen bis zum Erreichen des 30. Lebensjahrs verlängern.

Die Aufzeichnung des Abschlusskonzertes ist am 29. April 2026 ab 22.05 Uhr in der Sendung „Spielweisen“ im Deutschlandfunk zu hören.

Herzlichen Glückwunsch!