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Montag, 29.10.2007 15:39 - Alter: 17 Jahre

Ein musikalischer Blumenstrauß: Abschied von Prof. Klaus Heitz

Prof. Klaus Heitz, seit 1994 Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wird am Mittwoch, 31. Oktober 2007 im Rahmen eines öffentlichen Konzertes im Konzert- und Theatersaal der HMTH feierlich verabschiedet. Mit einem großen und bunten Blumenstrauß an Musik bedanken sich seine Stundenten, Kollegen, Freunde und Weggefährten für viele intensive und schöne gemeinsame Jahre im Dienste der Musik.
Geboren wurde Klaus Heitz in der Schweiz, schon früh entdeckte er seine Liebe zur Musik, im Besonderen zum Violoncello. Mit nur 19 Jahren schloss das junge Talent bei André Navarra am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ab, und dies gleich mit drei ersten Preisen. Klaus Heitz gastierte u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra beim Tangelwood Festival, wo er den Gregor Piatigorsky Preis erhielt. Sechs Jahre war Klaus Heitz Solocellist des Festival Strings Lucerne, insgesamt 25 Jahre 1. Solocellist des Kölner Rundfunk Sinfonie Orchesters des WDR. Solistische Tätigkeiten u. a. bei den Festspielen in Salzburg, Luzern, Montreux, Spoleto und Athen rundeten diese ereignisreichen Jahre ab.
Nach siebenjähriger Professur an der Musikhochschule Rheinland und zwölf Jahren als Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris begann Klaus Heitz ab 1994 als Professor für Violoncello in Hannover zu wirken, junge Talente zu bilden und zu prägen. Außerdem war er maßgeblich an der Etablierung der beliebten Konzertreihe „Konzert am Mittag“ in der HMTH beteiligt, deren Initiator er ist und für deren Programmgestaltung und Moderation er in den vergangenen beinahe Jahren verantwortlich zeichnete. Jeden Montag Nachmittag um 13:00 Uhr locken diese Konzerte ein begeistertes und treues Publikum in die Hochschule; das abwechslungsreiche Kammermusikprogramm garantiert beste Unterhaltung und qualitativen Höchstgenuss. Selbstverständlich auch in Zukunft.
Klaus Heitz Abschiedskonzert wird sicher ein bewegendes, festliches Erlebnis. Es erklingen u. a. Werke von W. A. Mozart, Richard Strauss, Claude Debussy, Heitor Villa-Lobos und Sergei Prokofiew. Den krönenden Abschluss bildet Julius Klengels „Hymnus für 12 Violoncelli“.