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Dienstag, 05.10.2010 16:00 - Alter: 13 Jahre

Mit den „Medien“ im Titel in die Zukunft

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters am 4. Oktober 2010 ist die Umbenennung der Hochschule vollzogen. Von nun an heißt es „Willkommen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)“. Der Prozess, eingeleitet im Dezember 2009 durch den Senat der Hochschule und bestätigt im Juni 2010 durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, wird durch ein überarbeitetes Logo nun deutlich nach außen getragen.

Die Idee, das seit 25 Jahren der Hochschule angehörende Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) im Titel der Hochschule zu verankern und damit die zwei Teile der Hochschule, Musik, Theater – und Medien, auch visuell zusammenwachsen zu lassen, wurde mit Überzeugung verfolgt und umgesetzt. Das IJK mit rund 280 (von insgesamt rund 1300) Studierenden zeichnet sich durch eine enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis in der Ausbildung von Medienmanagern, aber auch durch exzellente Leistungen im Forschungsbereich, aus. Das Institut wird stets mit Bestnoten in den Bereichen Forschung und Lehre im renommierten CHE-Ranking ausgezeichnet. Verbindende Projekte wie der Masterstudiengang „Medien und Musik“, welcher seit zwei Jahren an der HMTMH angeboten wird, sind Zeugnis der bereits vorhandenen engen Verzahnung der Disziplinen innerhalb der Hochschule.

„Die HMTMH ist stark gerade durch ihre Vielfalt“, bekräftigt die Präsidentin, Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann. Sie ist nicht nur eine der größten, sondern auch die wissenschaftlich profilierteste Musikhochschule Deutschland, was sich in mehreren wissenschaftlichen Instituten dokumentiert (IMMM, ifmpf, fmg, IJK). Deutschlandweit einzigartig an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule ist das IJK mit seiner Kompetenz im Bereich der Medienwissenschaft „Und all das, was wir hier können, wollen wir auch zeigen“, so Rode-Breymann.

Um diese um das Wort Medien erweiterte Dachmarke auch deutlich zu machen, bedurfte es einer Überarbeitung des wichtigsten Erkennungssymbols – des Logos. Seit Eröffnung des Gebäudes am Emmichplatz (1973) repräsentierte der Grundriss des damals neuen Haupthauses die Hochschule als Bildmarke auch nach außen. Im Zuge der Umbenennung wurde aus dem alten Logo heraus aus ein neues entwickelt. Ergebnis dieses Prozesses ist ein kräftiges und starkes Logo, welches kompakt, trotzdem individuell und offen auftritt. Als neues Element hat die sehr oft verwendete Abkürzung des langen Hochschulnamens, durch das M der Medien zum Palindrom geworden, Platz im Logo gefunden und gibt ihm eine zweite Ebene. Das Akronym soll so in Zukunft noch sinnbildlicher und nutzbarer gemacht werden.

Ihre Vielfältigkeit zwischen Exzellenz und Breitenausbildung, zwischen Musik, Theater und Wissenschaft will die HMTMH auch in der Zukunft bewahren. Die Wahrung der Ausbildung aller (!) Orchesterinstrumente im Haus, eine Stärkung der Lehrerbildung und des JazzRockPop-Bereichs und die noch stärkere Orientierung der Ausbildung an der beruflichen Praxis (u.a. durch ein Opernstudio gemeinsam mit der Staatsoper Hannover) sind wichtige Aspekte dabei. Mit der Gründung zweier Institute für Alte Musik und für Kammermusik sollen innerhalb der Hochschule die Querverbindungen zwischen den einzelnen Ausbildungssträngen gestärkt werden. „Wir versuchen, Brücken zu schlagen“, erklärt Prof. Dr. Rode-Breymann den Weg dahin, Professuren auch disziplinübergreifend einzusetzen. „Aber auch Kooperationen mit anderen niedersächsischen Hochschulen (etwa das Centre of world music an der Universität Hildesheim; weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/de/centerforworldmusic.htm; oder das Graduiertenkolleg Musikwissenschaft gemeinsam mit den Universitäten in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück; weitere Informationen unter www.pro-musikwissenschaft-nds.de) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel bieten für die Ausbildung wichtige zusätzliche Möglichkeiten“.