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Freitag, 03.08.2018 13:22 - Alter: 1 Jahre

300.000 Euro für Forschungskooperation

Das Forschungsprojekt „From Berlin to Jerusalem and Back – The Letters of German-Jewish Musicologist Edith Gerson-Kiwi (1908–1992)” wird in den nächsten drei Jahren vom Land Niedersachsen mit 299.300 Euro gefördert.

Prof. Dr. Sarah M. Ross , Professorin für Jüdische Musikstudien und Direktorin des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik der HMTMH, erforscht gemeinsam mit Prof. Dr. Edwin Seroussi von der Hewbrew University of Jerusalem den Briefwechsel der deutsch-jüdischen Musikwissenschaftlerin Edith Gerson-Kiwi. Der umfangreiche Nachlass aus Gerson-Kiwis privater Forschungsbibliothek umfasst neben ihrer Korrespondenz auch Bücher, Zeitungsausschnitte, Tondokumente und Fotos. Ein großer Teil der Materialien aus Gerson-Kiwis Nachlass ging in den Bibliotheksbestand des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik über.

„Wissenschaft kennt keine Grenzen. Mit dem Programm unterstützen wir exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Israel und Niedersachsen und stärken den internationalen Austausch in der Forschung“, so der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler. Insgesamt stellt das Land Niedersachsen zwei Millionen Euro für die Förderung von sieben niedersächsisch-israelischen Forschungsprojekten zur Verfügung. Die Förderung entstammt der Ausschreibungsrunde für Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung. Drei unterschiedliche Wissenschaftsbereiche werden im Wechsel gefördert.