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Freitag, 10.06.2022 12:05 - Alter: 61 Tage

„Déjà-vu?“ am Neuen Haus

Neu gestaltetes Kammermusikfestival der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover vom 27. bis 29. Juni 2022

Wie nehmen wir Musik wahr, woran erinnern wir uns genau? Und was passiert, wenn wir Bekanntes plötzlich in einer anderen Form oder einem anderen Kontext hören? Diesen Fragen geht das neu gestaltete Kammermusikfestival der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) nach. Vom 27. bis 29. Juni begegnen Studierende, Alumni und Lehrende der Hochschule u. a. Beethoven und Brahms, Lang und Zimmermann, Gorokhov und Becker. Drei Abendkonzerte im Richard Jakoby Saal, eine Festival-Vorschau im Rahmen des „Konzert am Mittag“ und das Virtual-Reality-Projekt „Schubert.SPACE“ stehen auf dem Programm.

„Neu denken“ war das Schlagwort, das über der Weiterentwicklung eines der beliebtesten Veranstaltungsformate der HMTMH stand, als die neue künstlerische Leiterin und Dorothea-Erxleben-Stipendiatin Martha Bijlsma das Projekt „Kammermusikfestival“ übernahm. Doch „neu denken“ braucht auch immer den Blick für das, was war. Und so entstand das Motto des Kammermusikfestivals 2022: „Déjà-vu?“

Einen Ausblick auf das dreitägige Festival mit bekannten Kompositionen, neuer Musik und künstlerischen Experimenten bietet das „Konzert am Mittag“ in einer Spezialausgabe am 27. Juni um 13:00 Uhr. Bei freiem Eintritt in Hörsaal 202 steht neben Werken von Johannes Brahms und Bernhard Lang auch eine Uraufführung von Emanuele Grossi für Akkordeon solo auf dem Programm.

Am Abend geht es um 19:30 Uhr im Richard Jakoby Saal weiter mit „Old.New.Borrowed.Blue“: Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues finden sich im übertragenen Sinn in diesem Eröffnungskonzert. Es ist inspiriert von Bach, Beethoven und Brahms und hat Werke von Hochschulangehörigen wie Marijana Janevska, Leonid Gorokhov oder Markus Becker mit seiner Improvisation über Beethoven genauso im Programm wie Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann und Gérard Pesson oder Johannes Brahms’ Klaviertrio H-Dur op. 8.

Am 28. Juni, ebenfalls um 19:30 Uhr im Richard Jakoby Saal, treffen unter dem Titel „Lang.Levy.Schubert“ zunächst Lieder von Franz Schubert auf The Cold Trip Pt. 2 nach Schuberts Winterreise von Bernhard Lang und später eine Uraufführung von Yoav Levy auf Schuberts Forellenquintett.

Das genaue Programm des Festivalfinales am 29. Juni wird derzeit noch in einem interdisziplinären Workshop gemeinsam mit den Musik- und Schauspielstudierenden der HMTMH erarbeitet. Sicher auf die Bühne des Richard Jakoby Saals kommt ab 19:30 Uhr gemäß des Konzerttitels „Out of the (Coloured) Box: Never to be performed in public“ Beethovens Quartetto Serioso. Das Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 wird in einer Fassung für Kammerorchester gespielt und von einem interdisziplinären Team kommentiert und begleitet – musikalisch, performativ und visuell.

An allen Festivaltagen wird im Innenhof der Hochschule bei freiem Eintritt das Virtual-Reality-Projekt „Schubert.SPACE“ angeboten. Ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille und Kopfhörern, können Besucherinnen und Besucher fantastische Bild- und Musikwelten – teils realistisch, teils animiert – intuitiv per Handtracking erkunden. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine vorherige Anmeldung über den Kartenvorverkauf empfohlen. Schubert.SPACE ist eine Produktion der Sommerlichen Musiktage Hitzacker 2021 in Zusammenarbeit mit loehn.digital GmbH.
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Das Kammermusikfestival 2022: Déjà-vu? im Überblick

Montag, 27. Juni

13:00 Uhr | Hörsaal 202, Neues Haus 1 | Eintritt frei
Konzert am Mittag – Spezialausgabe Déjà-vu?

19:30 Uhr | Richard Jakoby Saal | Eintritt: 12 € (erm. 10 €, Studierende u. a. frei)
Old.New.Borrowed.Blue

Dienstag, 28. Juni

19:30 Uhr | Richard Jakoby Saal | Eintritt: 12 € (erm. 10 €, Studierende u. a. frei)
Lang.Levy.Schubert

Mittwoch, 29. Juni

19:30 Uhr | Richard Jakoby Saal | Eintritt: 12 € (erm. 10 €, Studierende u. a. frei)
Out of the (Coloured) Box: Never to be performed in public

Während des Festivals

jeweils 14:00, 15:00, 16:00, 17:00 und 18:00 Uhr sowie Mi, 21:00 Uhr | Innenhofzelt | Eintritt frei
Schubert.SPACE