Colourful Box

Die COLOURFUL BOX der HMTMH schafft regelmäßig Freiräume für kreatives Arbeiten. Studierende verschiedener Studiengänge, Instrumente, Fächer und Genres treffen aufeinander, erfinden und improvisieren gemeinsam, nähern sich unseren vielfältigen Künsten auf kreative Art, arbeiten spontan und individuell, um voneinander und miteinander zu lernen.

Am 25. und 26. November begrüßen wir die weltbekannte Violinistin Midori.

Hinweis: Die Veranstaltungen sind hochschulöffentlich. Studierende und Lehrende aus allen Studiengängen und Semestern sind als Zuschauer*innen willkommen! Externe Besucher*innen können leider nicht teilnehmen, wir bitten um Verständnis.

Freitag, 25. November 2022 | Kammermusiksaal Plathnerstraße

10:00 Uhr - 13:00 Uhr | Masterclass Violine

John Corigliano: Sonate für Violine und Klavier (1963)
Cosima Soulez Larivière, Violine
Eugene Shon, Klavier


Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Yumiko Yumiba, Violine

Franz Waxman: Carmen-Fantasie für Violine und Orchester
Jianghui Ma, Violine

16:00 Uhr | Internes Konzert

18:00-20:00 Uhr | Midori probt und spielt Beethoven-Sonaten mit Klavierstudierenden

Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 („Frühlingssonate“)
1. Allegro
Lysander Burleigh

Violinsonate Nr. 6 A-Dur op. 30 Nr. 1
2. Adagio molto espressivo
Perry Kufferath

Violinsonate Nr. 7 c-Moll op. 30 Nr. 2
1. Allegro con Brio
Hanxi Huang


Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96
2. Adagio espressivo
Fabian Tavernise

Samstag, 26. November 2022 | Kammermusiksaal Plathnerstraße

9:30-15:30 Uhr

Midori arbeitet mit Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF).

Violine: Malika Schulze, Katerina Markina, Diana Koval, Lea Jonscher, Sofija Pavlenko, Tamaki Steinert, Tae-Young Hyun, Nathalie Lewis, Sarah Göbel

Klavier: Arnold Bulkin, Lysander Burleigh, Perry Kufferath, Jiwan Hong, Mert Yalniz

Rückblick Colourful Box IV: Thierry de Mey

 

Thierry de Meys musikalisches und filmisches Schaffen basiert auf dem Wunsch, den Rhythmus im Körper/in Körper zu erfahren und so die musikalische Bedeutung für den Autor, den Ausführenden und das Publikum zu enthüllen. Er entwickelte ein System des musikalischen Schreibens für Bewegung, das in Stücken verwendet wird, in denen die visuellen und choreografischen Aspekte ebenso wichtig sind wie die Geste, die den Klang erzeugt (z. B. Musique de tables [1987], Silence must be! [2002] und Light Music [UA 2004 im Rahmen der Biennale Musiques en Scène in Lyon].

Ein großer Teil seiner Musikproduktion ist für den Tanz und das Kino bestimmt. Für die Choreographen Anne Teresa De Keersmaeker, Wim Vandekeybus und seine Schwester Michèle Anne De Mey war er oft mehr als nur ein Komponist, indem er seine Mitarbeit bei der Erfindung von „formalen Strategien“ – um einen seiner Lieblingsausdrücke zu verwenden –  anbot. Zu seinen Hauptwerken gehören Rosas danst Rosas, Amor constante, April me, Kinok (Choreographie : A. T. De Keersmaeker), What the body does not remember, Les porteuses de mauvaises nouvelles, Le poids de la main (Choreographie: W. Vandekeybus), Dantons Töd (Regie: Bob Wilson), Musique de table, Frisking pour percussions, un quatuor à cordes, Counter Phrases etc.

Thierry De Mey war an der Gründung von Maximalist! und des Ensembles Ictus beteiligt.

Seine Installationen, in denen Musik, Tanz, Video und interaktive Prozesse zusammenwirken, wurden u. a. auf den Biennalen von Venedig und Lyon sowie in zahlreichen Museen präsentiert und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet (Bessie Awards, Eve du Spectacle, Forum des compositeurs de l'Unesco, FIPA etc.). Große Ensembles wie das Arditti Quartett, das Hilliard Ensemble, die London Sinfonietta, das Ensemble Modern, die Muzikfabrik und das Orchestre Symphonique de Lille führten de Meys Musik auf.

Seit Juli 2005 ist Thierry de Mey künstlerischer Direktor von Charlesroi/Danses zusammen mit Pierre Droulers, Michèle Anne de Mey und Vincent Thirion.

Quelle: https://www.charleroi-danse.be/

 

Studierende und Lehrende aus allen Studiengängen und Semestern sind als Zuschauer*innen willkommen! Hinweis: Alle Workshops und Sessions finden in englischer Sprache statt.

 

 

Dienstag, 1. November 2022 | hochschulöffentlich

14:30 Uhr - 17:00 Uhr | Raum E15
Introveranstaltung zum Thema „Performative Musik“ mit Thierry de Mey und Gordon Williamson

Jennifer Walshe: Self Care | Andreas Borregaard, Akkordeon

18:00 Uhr - 22:30 Uhr | Kammermusiksaal Plathnerstraße 35
Thierry de Mey arbeitet mit Studierenden der Schlagzeug- und Kompositionsklassen:

  • 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr | Thierry de Mey: Musique de Tables für 3 Schlagzeuger
  • 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr | Marijana Janevska: A room of her own

 

Mittwoch, 2. November 2022 | hochschulöffentlich

10:00 Uhr - 13:00 Uhr | Kammermusiksaal Uhlemeyerstraße 21
Workshop: Thierry de Mey arbeitet in einer offenen Probe mit Interpret*innen der HMTMH

  • 10:00 Uhr - 11:00 Uhr | Thierry de Mey: Passacaille et variations für Violine solo | Elija La Bonté, Violine
  • 11:00 Uhr - 13:00 Uhr | Thierry de Mey: Pièce de gestes | Studierende des Forums neue Kammermusik, Leitung Snezana Nesic

14:00 Uhr - 16:00 Uhr | Raum E35
Workshop mit Manuela Rastaldi zum Thema „Body Movement“
Begrenzt auf maximal 20 Teilnehmer*innen, bitte rechtzeitig vor Ort sein.

14:15 Uhr - 16:00 Uhr | Raum E15
Vortrag Thierry de Mey: „Komponieren mit Bewegung“

16:15 - 18:00 Uhr | Raum E15
Vortrag Thierry de Mey: „Komponieren mit Bewegung“

19:30 Uhr - 21:30 Uhr | Raum E50
Workshop: Thierry de Mey arbeitet in einer offenen Probe mit Eugenio Catale, Violoncello (Thierry de Mey: Tippeke für Violoncello und Video)

19:30 Uhr - 21:30 Uhr | Raum 110
Workshop mit Manuela Rastaldi zum Thema „Body Movement“
Begrenzt auf maximal 20 Teilnehmer*innen, bitte rechtzeitig vor Ort sein.

 

Donnerstag, 3. November 2022 | hochschulöffentlich

11:00 Uhr - 14:00 Uhr | Raum E50
Masterclass für Kompositionsstudierende mit Thierry de Mey

 

Ansprechpartner

Zuletzt bearbeitet: 24.11.2022

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