Klangbrücken 2021 digital: MUSIQUE SPECTRALE

Mit dem Konzert "C'est un jardin secret … Murail und spektrale Musik" eröffnet die HMTMH am 6. Mai 2021 das diesjährige Festival "Klangbrücken digital". Neben Musik des französischen Spektralisten Tristan Murail, dessen Pariser Weggefährten Gérard Grisey und des Österreichers Georg Friedrich Haas erklingt eine Uraufführung von Marijana Janevska aus dem Studiengang Soloklasse Komposition. Es spielen die Künstlerische Leiterin des Abends, Elisabeth Kufferath (Viola), sowie das Ensemble für Neue Musik der HMTMH unter seinem Dirigenten Martin Brauß.

Das Klangbrücken Festival ist eine Kooperation von Musik 21 Niedersachsen, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover mit weiteren Musikinstitutionen. Alljährlich im Frühjahr widmet es sein Programm der zeitgenössischen Musik. 2021 sind unter dem Titel „Klangbrücken digital“ noch bis einschließlich 12. Mai weitere sieben Konzerte zu erleben.

Weiterführende Informationen zum Programm des Abends sowie zu dem Gesamtprogramm.

Das Video des Konzertes finden Sie ab dem 6. Mai 2021 um 19 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Veranstaltung.

Programm und Mitwirkende

Tristan Murail (*1947)
»C’est un jardin secret, ma soeur, ma fiancée, une fontaine close, une source scellée ...«
für Viola solo (1976)

Elisabeth Kufferath, Viola

Gérard Grisey (1946-1998)
»Echanges«
für präpariertes Klavier und Kontrabass (1968)
Ensemble für Neue Musik und Lehrende der HMTMH


Tristan Murail
»La Barque mystique«
für fünf Instrumente (1993)
Ensemble für Neue Musik und Lehrende der HMTMH, Dirigent: Martin Brauß

Georg Friedrich Haas (*1953)
»Tria ex uno«
Sextett nach Josquin Desprez (2001)
Ensemble für Neue Musik der HMTMH, Dirigent: Martin Brauß

Marijana Janevska (*1990)
»Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus …«
für großes Ensemble (UA, 2019-20)
Ensemble für Neue Musik der HMTMH, Dirigent: Martin Brauß

Künstlerische Leitung und Viola: Elisabeth Kufferath

Die Geigerin und Bratschistin Elisabeth Kufferath ist eine vielseitige Solistin und begehrte Kammermusikerin, u. a. als Mitglied im Tetzlaff Quartett. Neue Musik spielt eine große Rolle für die gebürtige Hamburgerin. Moritz Eggert schreibt zurzeit ein Violinbratschenkonzert für Elisabeth Kufferath, das 2021 in Hamburg uraufgeführt wird. In 2022 spielt sie das Violinkonzert „Graal Théâtre“ von Kaija Saariaho in Helsingborg.

Elisabeth Kufferath hob die ihr gewidmeten Solowerke für Violine bzw. Viola von Jan Müller-Wieland, Thorsten Encke und Johannes X. Schachtner aus der Taufe. Sie spielte deutsche Erstaufführungen von Solowerken von Elliott Carter und Peter Eötvös in Freiburg und Berlin und arbeitete mit Jörg Widmann, Heinz Holliger und Helen Grime. Zu ihrem Lieblingsrepertoire gehören die „Sequenza VIII“ für Violine und die „Sequenza VI“ für Viola von Luciano Berio sowie die Solosonaten von Bernd Alois Zimmermann.

Im April 2009 ist Elisabeth Kufferath einem Ruf als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gefolgt.

Das Ensemble für Neue Musik der HMTMH

Das Ensemble für Neue Musik wurde 2016 von Gordon Williamson, Leiter des Instituts für neue Musik – Incontri und Vertretungsprofessor für Komposition an der HMTMH, gegründet. Unter der Leitung von Martin Brauß, Professor für Dirigieren, hat sich das fächerübergreifende Ensemble-Projekt darauf spezialisiert, mit Studierenden aus den Instrumentalklassen der HMTMH Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aufzuführen und Uraufführungen von Studierenden der Kompositionsklasse zu spielen.

 

Veranstaltung in der Übersicht

6. Mai 2021
19:00 Uhr | digital
C'est un jardin secret ... Murail und spektrale Musik
Konzert
mit Werken von Tristan Murail, Gérard Grisey, Georg Friedrich Haas und Marijana Janevska (UA)
Künstlerische Leitung: Elisabeth Kufferath
Dirigent: Martin Brauß
Ensemble für Neue Musik
Incontri – Institut für neue Musik der HMTMH

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Zuletzt bearbeitet: 04.05.2021

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