Hochschulmagazin "pressto"

Stimmgewaltig. Ob solistisch oder im Chor, ob als Korrepetitor oder Dirigentin, ob modern oder klassisch – die Arbeit mit der menschlichen Stimme berührt und fordert

pressto 01/2017
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Kinder singen gern voller Inbrunst und mit Leidenschaft eingängige Lieder in Versform – manchmal auch am Takt vorbei. Generationenübergreifend findet man diejenigen, die in ihrem Alltag – manchmal improvisierend – vor sich hinsingen: beim Kochen, Duschen oder bei der Autofahrt beispielsweise. Und auch diejenigen, die ihre Konzert- und Theaterkarten wie Trophäen am Spiegel der Garderobe sammeln. Das Singen im Alltag ist zwar in manchen Kulturkreisen stärker ausgeprägt als in anderen; Menschen fühlen sich jedoch (fast) immer besonders von der Stimme berührt.

Tritt zu der Sangesleidenschaft der Wunsch nach Professionalisierung, kann daraus mit den nötigen stimmlichen Voraussetzungen ein Karriereweg werden. Yannick Spanier hat an der HMTMH Gesang im Bachelor und Master studiert und jetzt sein erstes Engagement an der Staatsoper Hannover erhalten. Im pressto erzählt er gemeinsam mit seinem Professor Dr. Peter Anton Ling von seiner Entwicklung hin zum professionellen Sänger und davon, wie die Hochschule ihre Studierenden auf den Berufseinstieg vorbereitet. Die Freude am Gesang gepaart mit familiärer Prägung und pianistischem Können brachte Daniel Rudolph in den Masterstudiengang Opernkorrepetition. Mit Professor Paul Weigold und Professorin Anne Champert blickt er im Interview auf dieses Berufsfeld und gibt einen Einblick in die beruflichen Möglichkeiten für Pianistinnen und Pianisten.

Wie sich der Masterstudiengang Kinder- und Jugendchorleitung in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat und was die besondere Verknüpfung von Stimmbildung und Chorleitung in der Lehre bewirkt, erläutert Professorin Friederike Stahmer in der Rubrik ›Standpunkt‹. Die eigene frühe Gesangserfahrung im Kinderchor eines Stadttheaters weckte bei Elisa Handt, seit 2016 Professorin für Elementare Musikpädagogik, das Interesse an der Musik und ließ sie nicht mehr los. Im Format ›10 Fragen an …‹ stellt sie sich in diesem pressto vor.

Wir informieren Sie außerdem über Erfolge und Jubiläen: Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann wird ab Oktober für drei Jahre die politische Stimme der Musikhochschulen in Deutschland sein. Das Hauptgebäude am Emmichplatz, das ›Ohr‹, wird eine längst überfällige Fassadensanierung erhalten
und der Förderkreis der Hochschule feiert sein 30-jähriges Bestehen. Einer der Wegbereiter für die heute so erfolgreiche Förderkreis-Arbeit war der langjährige Hochschulpräsident und Ehrenbürger der HMTMH Prof. Dr. Richard Jakoby, der im Juli dieses Jahres im Alter von 87 Jahren verstarb. Als stimmgewaltiger Leiter und engagierter Entwickler hat Jakoby wie kein Zweiter die Geschicke dieser Einrichtung über 30 Jahre gelenkt. Zwei Nachrufe auf den folgenden vier Seiten dieses Magazins würdigen sein Schaffen und geben Einblicke in sein Leben.

 

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Zuletzt bearbeitet: 10.10.2017

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