Hochschulmagazin "pressto"

Populär. 10 Jahre Popmusik und fast 30 Jahre Jazz, Rock, Pop: Von der Etablierung in der Hochschulausbildung

pressto 01/2018
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Popularität ist eine sehr ambivalente Angelegenheit: Kaum eine künstlerisch tätige Person kann sich vollständig davon freisprechen, Anerkennung für das, was sie darbietet bzw. produziert, erhalten zu wollen – ja vielleicht sogar dafür gekannt und benannt zu werden. Gleichzeitig ist das, was beliebt ist oder zu sein scheint, das, was vielleicht sogar den breiten Geschmack findet und unter Umständen dupliziert wird, für die Akteure des jeweiligen Metiers nur bedingt populär.

Es lässt sich nun weiter nachlesen, dass mit der Begrifflichkeit Popularmusik die Entwicklung der bürgerlichen Musikkultur ausgehend vom 18. Jahrhundert beschrieben wird, die später im Schubfach U-Musik und dann mitunter im eigenen unspezifischen Genre Popmusik mündet. Aber worüber wird hier eigentlich gesprochen? In der Hochschulausbildung ist das Themenfeld Popmusik vergleichsweise jung. Erst knapp 25 Jahre nach Einführung des Studienfelds Jazz, Rock, Pop war 2008 durch eine Sonderförderung und begünstigt durch die Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses die Zeit an der HMTMH reif, einen spezifischen Studiengang Popular Music einzurichten. Wer wird hier wie ausgebildet? Anlässlich des zehnten Geburtstags blicken wir in diesem pressto auf das Fach und seine Akteure.

Darüber, wie wunderbar vielseitig und hochprofessionell dieser lang gehegte Traum heute arbeitet und wie sehr Popular Music von der Interdisziplinarität an der Hochschule profitiert und diese gleichzeitig beflügelt, erzählt Studiengangssprecher Kristof Hinz im Interview. Alumni aus den ersten Studienjahrgängen haben es sich nicht nehmen lassen, sich für das pressto an ihre Studienzeit zu erinnern, und geben zudem Einblick in Berufsperspektiven und ihre Karrierewege. Gleichzeitig wagt Prof. Dr. Herbert Hellhund, vor 32 Jahren erster Professor im Studienbereich Jazz, Rock, Pop und ›Gründungsvater‹ des HMTMH-Popstudiengangs, im Standpunkt einen Blick zurück und nach vorn und ermutigt zu steter Veränderung. Daneben lesen Sie in dieser Ausgabe über die künstlerische Arbeit im Institut für Jazz |Rock| Pop, die vom Jazzchor Vivid Voices sogar bis nach Namibia getragen wird.

Klavierprofessor Alexander Schimpf stellt sich im Format ›10 Fragen an …‹ bei Ihnen vor und die vier Lehrenden im Rahmen der für drei Jahre geförderten Qualifikationsstellen an der HMTMH berichten über ihre Arbeits- und Lehrerfahrungen sowie ihre künstlerischen Projekte, die im Mai und Juni im Richard Jakoby Saal der Hochschule stattfinden. Lesen Sie daneben über den neuen HMTMH-Instrumentenpool, ermöglicht durch den Förderkreis, über wissenschaftliche Projekte, Tagungen und über Gäste an der Hochschule im vergangenen halben Jahr.

 

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Zuletzt bearbeitet: 07.05.2018

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