Hochschulmagazin "pressto"

Stimmgewaltig. Ein pressto über die Macht von Kunst und Kultur, die eigene Stimme zu finden und zu gebrauchen

pressto 01/2019
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Kunst und Welt stehen in ständigem Wechselspiel miteinander. Ohne Welt gäbe es keine Kunst, ohne Kunst keine Welt. Jedes Bild, das wir uns von der Welt machen, ist eine Konstruktion und wir können nichts von der Welt fordern, ohne bereit zu sein, etwas zurückzugeben. Kunst bedeutet nicht für jede und jeden Kunstschaffende(n) dasselbe – und das ist auch gut so. Nur so kommt eine große Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten zustande und nur so kann Kunst Positionen beziehen. Im aktuellen pressto erkunden wir diese Ausdrucksmöglichkeiten und die Verbindung zwischen Kunst und Welt.

Am 26. Mai 2019 ist Europawahl und um uns ins Gedächtnis zu rufen, dass Europa nicht ganz weit weg, sondern genau hier ist, feierte Hannover am 11. Mai das Europafest. Feiern, abstimmen, mitgestalten, denn genau hier wird Ihre Stimme gebraucht! Mit Prof. Ewa Kupiec, Prof. Leonid Gorokhov und Prof. Dr. Eckart Altenmüller beschreiben drei unserer Lehrenden stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen, was das heutige Europa ihnen bedeutet – gerade weil sich ihre Arbeit durch Europa positiv verändert hat.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Bewerbung von Hannover als Kulturhauptstadt 2025. Hannover soll Agora Europas werden – Mittelpunkt für Diskussion und Auseinandersetzung mittels Künsten und Kultur. Demokratie lebt nicht davon, dass alle dieselbe Meinung vertreten. Sie ist angewiesen auf Aushandlungsprozesse, Streit- und Diskussionskultur. Deswegen haben das Institut für Jour- nalistik und Kommunikationsforschung und die Initiative Offene Gesellschaft Hannover mit ›Gib mir Kontra!‹ zum Mitstreiten eingeladen und lassen das BarCamp ›Misch’ Dich ein‹ im aktuellen pressto Revue passieren.
Im März hat sich die HMTMH der ›Niedersächsischen Erklärung der Vielen‹ angeschlossen und damit eindeutig Position für ein offenes Miteinander und gegen das Instrumentalisieren von Kunst und Kultur bezogen. Sie können den Text in der Heftmitte nachlesen.

Studierende der HMTMH berichten über die Perspektiven, die ihnen ihre künstlerischen Ausbildungen eröffnen. Studiengangsleiter Prof. Titus Georgi macht mit uns einen Exkurs in die Zusammenarbeit zwischen dem Studienbereich Schauspiel der HMTMH, dem Deutschen Theater Göttingen und dem Staatstheater Braunschweig. Der Vizepräsident der HMTMH, Jann Bruns, spricht mit dem Gründungsvorsitzenden der Stiftung für die HMTMH über seinen bevorstehenden Funktionswechsel. Mit Eintritt in den (Un-)Ruhestand wird er den Stiftungsvorsitz von Manfred Kuhn übernehmen.

Ob wir nun Kunst produzieren oder rezipieren, sie hilft uns dabei, unsere Stimme(n) zu finden. Wir müssen nicht alle einer Meinung sein, solange wir in wichtigen Punkten zueinanderfinden: Mehrstimmigkeit erzeugt eine besonders tiefe Harmonie.

 

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Zuletzt bearbeitet: 28.05.2019

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