Hochschulmagazin "pressto"

Ideen weitergeben. Ein pressto über die Rolle der Vermittlung in Studiengängen, Berufsbildern und Netzwerken

pressto 01/2017
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Wenn man es schafft, jemanden von „seiner Sache“ zu überzeugen, beflügelt das beide Seiten: Die oder der Begeisterte hat seinen Horizont erweitert, etwas dazugelernt oder die eigene Position verändert; die oder der Vermittelnde hat etwas weitergegeben, was ihr oder ihm zu übertragen wichtig war. Die Veranstaltungsdramaturgie für Kulturangebote im öffentlichen Raum ist von der Idee geleitet, einen Funken auf das Auditorium überspringen zu lassen. An Kindergärten, Schulen und Hochschulen bestimmen Lehrpläne das Programm. Doch müssen Lehrende im Alltag in der Lage sein, Interessen und Verständlichkeit herbeizuführen, um das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler zu wecken. Auf diesem Prinzip basiert auch die Arbeit mit Gruppen und Ensembles.

Vermittlungskompetenzen sind heute in quasi allen Berufen, für die die HMTMH ausbildet, gefragt. Was meint dies aber eigentlich und warum sind sie so wichtig? Der Direktor des Instituts für musikpädagogische Forschung, Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser, berichtet in diesem pressto über den Status quo des Musiklehrerberufs und überprüft den Stellenwert der musikalischen Bildung an deutschen Schulen. Auch wirft er die Frage auf, welche Kompetenzen Lehrende dieses Fachs zukünftig haben sollten, wenn die Berufspraxis immer bunter und vielfältiger wird.

Auf der Erkenntnis, dass Musiktheorie wichtiger Bestandteil in der künstlerischen Grundausbildung ist, basiert die Initiative von Professorin Laura Krämer und ihrem Team. Das Netzwerk „Musiktheorie verbindet“ bietet niedersächsischen Lehrenden von Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen Weiterbildungsangebote und Austausch zur Musiklehre und Gehörbildung an. Lehrende der HMTMH möchten so dafür werben, musische Begabungen durch theoretisches Know-how möglichst früh weiter zu entwickeln und zu stützen. Akkordeonist Goran Stevanović gibt im Interview Einblicke in seine Biografie und erklärt, welchen Mehrwert es für ihn als Künstler hat, sein Publikum über die Motive seiner Stückauswahl zu informieren. Außerdem erläutert er, wie es ihm als Musikpädagogen gelingt, Kinder für sein Instrument nachhaltig zu gewinnen.

Wie Theorie und Praxis miteinander verbunden werden können, zeigt das IJK-Lehrangebot ›Media Entrepreneurship‹, in dem die Studierenden mithilfe von Experten aus der Praxis lernen, sich mit mutigen eigenen Ideen erfolgreich selbstständig zu machen. Die Verbindung von Ausbildung und Beruf ist generell ein wichtiges Anliegen der HMTMH. Mit einem Antrag im Rahmen der BMBF-Förderinitiative ›Innovative Hochschule‹ wollen wir Mittel für ein Konzept einwerben, mit dem ein professioneller Rahmen für den Austausch zwischen Hochschule und regionaler Kultur sowie für den Transfer der Studierenden in den Kulturberuf geschaffen werden kann. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann gibt im Heft einen Ausblick auf Mögliches.

 

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Zuletzt bearbeitet: 24.04.2017

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