Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleich

Beeinträchtigten und chronisch kranken Studienbewerber*innen und Studierenden soll im Sinne von § 3 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) das Absolvieren von Leistungen im Rahmen der Aufnahmeprüfung sowie von Studien- und Prüfungsleistungen unter gleichwertigen Bedingungen wie nicht beeinträchtigten Studienbewerber*innen und Studierenden ermöglicht werden. Sie sollen die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können. Dazu werden möglichst alle studienbezogenen Angebote der Hochschule barrierearm gestaltet.

Beeinträchtigten und chronisch kranken Studienbewerber*innen und Studierenden können insbesondere bei der Aufnahmeprüfung, beim Studium, bei der Studienorganisation und -gestaltung sowie bei den Prüfungen Nachteilsausgleiche gewährt werden.

Angemessen zu berücksichtigen sind insbesondere

  • der Bedarf besonderer Hilfsmittel oder Assistenzleistungen,
  • studienzeitverlängernde Auswirkungen einer Beeinträchtigung beim Studien- und Prüfungsverlauf,
  • das Erbringen von Studien- und Prüfungsleistungen in einer anderen als der vorgesehenen Organisationsform.

Die fachlichen Anforderungen bei Studien- und Prüfungsleistungen werden dadurch nicht tangiert. Näheres regeln die Studien- und Prüfungsordnungen (§ 29).

Den Antrag zum Nachteilsausgleich finden Sie hier.

Ein Infoblatt zum Antrag Nachteilsausgleich finden Sie hier.

 

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Zuletzt bearbeitet: 17.05.2021

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