Tempo | Brechung | Clash: Klangraum New York
Juni 2012 bis Mai 2013
Seit mehr als einem Jahrhundert ist New York der Resonanzraum Europas. Dort wurden Institutionen und Werke geschaffen, die bis heute die Horizonte der Moderne definieren. Diesem Ausgriff in die neue Welt gehen die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und weitere Veranstalter − die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, die kestnergesellschaft Hannover, die Staatsoper Hannover, die NDR Radiophilharmonie, der Kunstverein Braunschweig sowie der Künstler Gerd Winner − in einem Veranstaltungsschwerpunkt im Winterhalbjahr 2012 /2013 nach.
Unter der Überschrift „Tempo – Brechung – Clash: Klangraum New York“ soll die Moderne 2013 in ihre europäischen Ursprünge zurückgeholt werden. Der nebenstehende Veranstaltungsflyer informiert über das Gesamtprogramm.
Veranstaltungen der HMTMH in der Übersicht
Beginnend mit dem 17. Oktober 2012 lädt die HMTMH zu einem vierteiligen Liederfest mit Studierenden der Opernabteilung und des Masterstudiengangs Liedgestaltung, mit Lehrenden und Gästen sowie dem Neuen Vokalensemble Banda Modern ein. Teil 3 stellt zugleich das Abschlusskonzert eines Meisterkurses mit dem renommierten US-amerikanischen Pianisten und Pädagogen Prof. Peter Nelson dar. Zum Finale am 5. Dezember 2012 ist mit Peter Dean Smith ein weltweit gefeierter Heldentenor im Richard Jakoby Saal zu Gast, begleitet von Prof. Jan Philip Schulze am Klavier.
Auch das Hochschulorchester unter Leitung von Eiji Oue fokussiert in seinem neuen Programm ganz auf New Yorker Kompositionen und Uraufführungen. Zwischen dem 22. und dem 24. November 2012 präsentieren rund 80 Studierende der Künstlerischen Ausbildungsklassen die Solistischen Tänze aus Bernsteins West Side Story und Gershwins Ein Amerikaner in Paris. Sergej Rachmaninows 1909 in New York uraufgeführtes Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op.30 wird mit dem Pianisten Hinrich Alpers als Solist außerdem zu hören sein. Bei der Uraufführung spielte Rachmaninow selbst, der den Solopart während der Atlantiküberfahrt auf einer stummen Klaviatur geübt hatte.
Kammermusik, Jazz, Pop und Schauspiel begegnen sich in der Veranstaltung „Knef goes Porter –eine musikalische Spurensuche“ unter der Leitung von Prof. Ute Becker am 22. und 29. Januar 2013 in Hörsaal 202. Wie gehen junge Sängerinnen und Sänger in Pop und Jazz zeitgemäß mit der musikalischen Sprache der sechziger Jahre um, wie nähert man sich dem Repertoire „der Knef“, der Sängerin und Schauspielerin zwischen den Kontinenten? Mit Musik aus „Schnee am Kilimandscharo“, „Silk Stockings“ , „Illusion in Moll“, u. a. Der Eintritt ist frei.
Vornehmlich an junge Besucherinnen und Besucher richtet sich die Vorlesung im Rahmen der KinderUniHannover. „Jazz und Rock – wie funktioniert das?“, fragt am 26. Februar 2013 Prof. Dr. Herbert Hellhund für den Studienbereich JazzRockPop und nimmt kleine Forscher/innen ab Acht mit auf eine Stippvisite in die Jazzkellern New Yorks und auf die großen Bühnen der Rockmusik.
Vierzehn Einzelveranstaltungen umfasst die interdisziplinäre Vortragsreihe „Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“, die zwischen dem 17. Oktober 2012 und dem 30. Januar 2013 immer mittwochs in Hörsaal 202 am Emmichplatz stattfindet. Referentinnen und Referenten der HMTMH, der Hochschule für Musik und Tanz Köln, der Universität der Künste Berlin u. v. a. beleuchten das transatlantische Wechselspiel zwischen New York und Europa. Am 9. Januar 2012 steht ein Gespräch mit Prof. Gerd Winner auf dem Programm: Der Künstler, dessen Arbeiten eine wesentliche Inspirationsquelle für Hannover, den 30. August 2012 „Klangraum New York“ waren, stellt sich den Fragen von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, HMTMH, und Prof. Dr. Herwig Schmidt-Glinzer, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
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Zuletzt bearbeitet: 30.07.2013
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