Klangbrücken 2026

Seit 2014 ist das Klangbrücken Festival ein wichtiger Bestandteil der hannoverschen Musiklandschaft. Verschiedene Kulturinstitutionen und Ensembles wollen damit an verschiedenen Orten der Stadt Brücken bauen zur Musik unserer Zeit, zu ihren ungewohnten Klängen, zu ihrem neuartigen Formdenken und ihren teilweise ungewöhnlichen Präsentationsformen. Der Festivaljahrgang 2026 steht unter dem Motto "Free America — Morton Feldman" und findet vom 11. bis 19. April statt.

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder mit zwei außergewöhnlichen Konzerten im Richard Jakoby Saal.

Hierfür kehrt das international renommierte Ensemble ELISION zu den Klangbrücken zurück, das gerade sein 40-jähriges Bestehen feiert. Gemeinsam mit dem Ensemble Incontri der HMTMH feiert ELISION Widerstand und Widerspruch, Opposition und Ungehorsam, Identität und indigene kulturelle Praxis. An zwei aufeinanderfolgenden Abenden bringen die Musiker*innen herausragende Komponist*innen aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien und Europa mit neuen Werken von Studierenden des Incontri – Institut für neue Musik der HMTMH zusammen.

16. April 2026 | 19:30 Uhr | yuunohui’ehecatl’tlapoa

ELISION und das Ensemble Incontri der HMTMH präsentieren im Richard Jakoby Saal Werke von Mateo Servián Sforza, Kate Milligan, Liza Lim, Julio Estrada und Aaron Cassidy, darunter zwei Uraufführungen und zwei europäische Erstaufführungen.

Programm und Mitwirkende

Julio Estrada (*1943) 
yuunohui’ehecatl’tlapoa (1983–2026) [europäische Erstaufführung]  

Mateo Servián Sforza (*1991) 
Debbio (2026) [Uraufführung] 

Kate Milligan (*1996) 
Great Dog! (As Seen by the River) (2026) [europäische Erstaufführung] 

Liza Lim (*1966) 
Songs found in dream (2005)

– Pause –

Aaron Cassidy (*1976) 
Piano Concerto (2021–23; rev. 2023–25) [Uraufführung, Neufassung]

 

Mitwirkende

ELISION

  • Carl Rosman, Klarinette
  • James Aylward, Fagott
  • Joshua Hyde, Saxophon
  • Ryan Williams, Blockflöte
  • Tristram Williams, Trompete
  • Benjamin Marks, Posaune
  • Peter Neville, Percussion 
  • Marshall McGuire, Harfe 
  • Daryl Buckley, Pedal Steel Guitar
  • Alexander Waite, Klavier
  • Freya Shack-Arnott, Violoncello
  • Rohan Dasika, Kontrabass
  • Aaron Cassidy, Dirigent


Ensemble Incontri

  • Seyun Yuni Kim, Oboe
  • Max Liebe, Bassklarinette
  • Petro Orlovskyi, Trompete
  • Ayumi Hoshi, Percussion 1
  • Hyeyun Yang, Percussion 2
  • Johannes Kalweit, Violoncello
  • Mara Reiter, Kontrabass 
  • Aaron Cassidy, Dirigent

Veranstaltungsdauer: ca. 95 Minuten (mit Pause) bzw. 75 Minuten (ohne Pause)
Künstlerische Leitung: Prof. Dr. Aaron Cassidy, HMTMH

17. April 2026 | 19:30 Uhr | Kolk

Im zweiten Konzert im Richard Jakoby Saal stehen Uraufführungen von Werken von Jakob Lerch, Charlie Sdraulig, Evan Johnson und Zampia Betty Mavropoulou sowie eine europäische Erstaufführung von Cat Hope und Iannis Xenakis‘ brutales Meisterwerk EONTA auf dem Programm.

Programm und Mitwirkende

Jakob Lerch (*2005) 
Durch richtungsverteilte Wellen mit schräg-anlaufenden Strömungen hervorgerufenen Kolk an einem Monopile (2026) [Uraufführung]

Charlie Sdraulig (*1985) 
Double (2026) [Uraufführung]

Zampia Betty Mavropoulou (*1991) 
iliosine (2026) [Uraufführung] 

Cat Hope (*1966) 
Goddess (2025) [europäische Erstaufführung] 

– Pause – 

Evan Johnson (*1980) 
mille-fleur (2026) [Uraufführung] 

Iannis Xenakis (*1922) 
EONTA (1963–64)


Mitwirkende

ELISION

  • Paula Rae, Flöte
  • Carl Rosman, Klarinette
  • James Aylward, Fagott
  • Joshua Hyde, Saxophon
  • Ryan Williams, Blockflöte
  • Tristram Williams, Trompete
  • Benjamin Marks, Posaune
  • Peter Neville, Percussion 
  • Marshall McGuire, Harfe 
  • Alexander Waite, Klavier
  • Freya Shack-Arnott, Violoncello
  • Rohan Dasika, Kontrabass
  • Aaron Cassidy, Dirigent

Ensemble Incontri

  • Andrei Samarin, Trompete
  • Amelia Lewis, Posaune 1
  • Nojus Vaupsas, Posaune 2 
  • Aaron Cassidy, Dirigent

Veranstaltungsdauer: ca. 95 Minuten (mit Pause) bzw. 75 Minuten (ohne Pause)
Künstlerische Leitung: Prof. Dr. Aaron Cassidy, HMTMH

Incontri Artist-in-Residence-Programm

ELISION steuerte bereits zum Klangbrücken-Festival 2024 zwei außergewöhnliche Konzerte mit Solo- und Ensemblestücken bei. Es ist zugleich das erste Gast-Ensemble, das im Rahmen des neu ins Leben gerufenen, fünfjährigen „Incontri Artist-in-Residence“-Programms Studierende der HMTMH in Workshops, Proben und Aufführungen unterstützen und begleiten wird. Das Programm bietet eine Plattform für neue Kooperationen zwischen Komponist*innen und Interpret*innen im Bereich der neuen Musik und ermöglicht die Aufführung neuer Werke für große Ensembles, die noch nie zuvor in Hannover präsentiert wurden.

Das Programm wird gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderungsprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung. 

Die Reisekosten von ELISION werden gefördert von Music Australia.

Klangbrücken

Das Klangbrücken Festival ist eine Kooperation des Netzwerks Musik 21 Niedersachsen, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, des NDR, des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und weiterer Musikinstitutionen und freier Ensembles in Hannover.

 

Klangbrücken 2026: Free America - Morton Feldman

Konzerte der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover:

Donnerstag, 16. April 2026

yuunohui’ehecatl’tlapoa
19:30 Uhr
Richard Jakoby Saal, Neues Haus 1
Eintritt frei

Freitag, 17. April 2026

Kolk
19:30 Uhr
Richard Jakoby Saal, Neues Haus 1
Eintritt frei

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Zuletzt bearbeitet: 13.03.2026

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