Prof. Tilmann Wick

Professor für Violoncello

Mit 6 Jahren beginnt er das Cellospiel, mit 16 debütiert er als Solist des Osnabrücker Symphonieorchesters in Saint-Saens‘ Cellokonzert a-moll, mit 26 gibt er bereits 80 Konzerte im Jahr weltweit, mit 36 erhält er den Ruf auf eine Celloprofessur an der Hochschule für Musik, Theater & Medien Hannover. Er ist ein Zielgerichteter: was wird er noch alles realisieren?

Tilmann Wick ist Solist. Er schöpft aus einer Konzerterfahrung, die auch aus einer Zusammenarbeit mit Claudio Abbado, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Sir Georg Solti, Rudolf Buchbinder, Pascal Devoyon, Bernd Glemser, Dae-Jin Kim, Christian Zacharias, Lera Auerbach, Christian Altenburger, Dong-Suk Kang, KyungSun Lee, Shlomo Mintz, Ingolf Turban, Frank Peter Zimmermann resultiert. Highlights in seiner Laufbahn werden Dvoraks Cellokonzert mit dem Hallé Orchestra Manchester, Tschaikowskys Rokoko-Variationen mit dem Bayerischen Staatsorchester München, Ernst Helmuth Flammers Cellokonzert „Capriccio“ mit dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig (Welturaufführung), Highlights werden seine Auftritte in New Yorks Carnegie Hall, in Boston, Washington, Los Angeles, Montreal, Santiago de Chile, in Melbourne, Seoul, Pretoria, Tunis, Casablanca, Algier, London, Brüssel, Paris, San Sebastián, Moskau, Novosibirsk, Luzern, in Zürichs Tonhalle, Berlins Schauspielhaus, Frankfurts Alte Oper, Münchens Herkulessaal, in Kölns Philharmonie oder seine Debüts bei den Salzburger Festspielen, Berliner Festwochen (auf Einladung von Claudio Abbado), Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Musiktreffen St. Moritz, Festival de l‘Orangerie de Sceaux, Music Alp Courchevel, Portogruaro Musikfestival, Dartington International Festival of Music, Spanien Festival Quincena Musical, Casalmaggiore Festival Italien, Euro Arts Music Festival in Seoul, Leipzig, Klosterneuburg/Wien und bei der Kronberg Academy.

Tilmann Wick ist Perfektionist. Seine CD-Einspielungen Kostbarkeiten für Kenner, Referenzaufnahmen für Kritiker, audite Musikproduktion, EMI classics, MD+G, ambitus produzieren sie. Tilmann Wick stützt sich auf eine zukunftweisende Technik, die er besonders im Hinblick auf die vollen Entfaltungsmöglichkeiten des weitgespannten Klangspektrums des Violoncellos weiterentwickelt. Seine ambitus-CD mit Brittens Gesamtwerk für Cello solo dokumentiert diesen ausgeprägten Klangsinn.

Tilmann Wick ist ein Ausgezeichneter. Am Anfang der langen Liste ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Konzertexamen in Detmold, am Ende zwei renommierte erste internationale Preise in Spanien und New York, wo er von 170 Teilnehmern an die Spitze zieht.

Tilmann Wick ist vor allem Mensch. Deswegen lehrt er, auf Meisterkursen in den USA, Kanada, Russland, China, Korea, Australien, Serbien, Polen, Italien, England, Frankreich, Österreich, Deutschland, seit 1998 als Celloprofessor an Hannovers Musikhochschule, wo er eine international besetzte Celloklasse in der künstlerischen Ausbildungs- und Solisten-Klasse leitet. Seine Studenten sind auch Preisträger der großen Cellowettbewerbe (Rostropowitsch-, Paulo-Wettbewerb u.a.), sind junge Solisten (Jakob Koranyi, Doomin Kim etc.), Solocellisten namhafter Orchester (Tonhalle Düsseldorf, BR-Orchester München, Sydney Opera House Orchestra, Orchestra della Svizzera Italiana Lugano, New Seoul Philharmonic Orchestra u.a.) oder Professoren (Alberta, Canada u.a.).

Bei internationalen Wettbewerben ist er als Juror tätig, u.a. beim Lutoslawski-Cellowettbewerb in Warschau, beim Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen, beim Hindemith-Wettbewerb in Berlin.

 

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Zuletzt bearbeitet: 24.11.2017

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