ChronikHochschulgeschichte von 1897 bis heute

2011 bis heute

2016
Beim Felix Mendelssohn Bartholdy-Hochschulwettbewerb, zu dem alle deutschen Musikhochschulen ihre Besten entsenden, gewinnen Zan Tkalec und Philip Pineda Resch aus der Posaunenklasse von Prof. Jonas Bylund den 1. und 3. Preis in ihrer Instrumentengruppe.
Neues Mitglied im Hochschulrat der HMTMH ist Folkert Uhde. Der in Berlin und Potsdam lebende Musikmanager und Konzertgestalter ersetzt im Januar Walter Kleine, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover.
„Thementag Interkulturell Musik lernen“ der Fachgruppe Didaktik und Methodik, Elementare Musikpädagogik und Rhythmik: Aspekte des musikalischen Lernens und Lehrens in einer globalisierten und von intensiven Migrationsbewegungen geprägten Welt werden am 6. Februar in Vorträgen, Gesprächsrunden, Demonstrationen, Workshops und einem Abschlusskonzert beleuchtet.
Das gab‘s noch nie! Der Studiengang Schauspiel gewährt einem Kamerateam Einblicke in die Aufnahmeprüfung. Am 17. Februar feiert der Dokumentarfilm „Die Prüfung“ der Lichtblick Media GmbH in Koproduktion mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel seine Premiere bei der Berlinale und läuft ab Mai bundesweit in den Kinos.
Am 23. Februar ehrt die HMTMH ihre langjährigen Lehrenden Darlén Bakke, Thomas Brendgens-Mönkemeyer und Dr. Elena Levit mit einer Honorarprofessur. Als Kriterien gelten u. a. eine exzellente Lehre und ein herausragendes künstlerisches, pädagogisches oder die Selbstverwaltung mittragendes Engagement für die HMTMH.
Üben, üben, üben: Der 28. Jahreskongress des Bundesverbands Deutscher Gesangspädagogen tagt vom 8. bis 10. Mai in der HMTMH.
Aus Anlass seines Besuchs bei den KunstFestSpielen Herrenhausen richtet auch die HMTMH den Blick auf das Schaffen von Steve Reich. In einem Werkstattkonzert erklingt in seinem Beisein am 11. Mai sein Minimal Music-Stück „Six Pianos“. Incontri – das Institut für neue Musik lädt zu einem Gespräch mit dem US-amerikanischen zeitgenössischen Komponisten im Anschluss ein.
Spektakuläres Konzert bei den KunstFestSpielen Herrenhausen: Unter der Leitung von Dirigent und Intendant Ingo Metzmacher führen am 15. Mai über 150 Musikerinnen und Musiker – darunter das Hochschulorchester der HMTMH – die Gurre-Lieder von Arnold Schönberg im Kuppelsaal Hannover auf.
Hereinspaziert! Am ersten Juniwochenende öffnet die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover für ihr traditionelles Sommerfest (fast) alle Türen am Emmichplatz.
Anlässlich seines 80. Geburtstages ist Aribert Reimann am 7. Juni zu Gast bei einem ihm gewidmeten Konzert der Liedklassen.
Die Stiftung für die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläums-Stipendiatenkonzert am 9. Juni. Erstmals wird der Dr. Karl-Ernst Fichter-Preis für besondere künstlerische Leistungen durch den Spender vergeben. Karine Minasyan, Gesang, und Andrej Efimovskiy, Violoncello, erhalten jeweils 1.250 Euro für ihre hervorragenden Bachelor-Abschlussnoten. Parallel zur künstlerischen Exzellenz würdigt der Peter-Becker-Wissenschaftspreis herausragende Masterarbeiten in den wissenschaftlichen Disziplinen der HMTMH. Fenja Mergel (Master Medienmanagement) und Julia Wartmann (Master Medien und Musik) nehmen die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung, gestiftet vom Förderkreis der Hochschule, ebenfalls im Rahmen des Stipendiatenkonzertes entgegen.
Wiederwahl: Der Verwaltungsrat des Studentenwerks Hannover bestimmt den Hauptberuflichen Vizepräsidenten der HMTMH, Jann Bruns, am 8. Juli erneut zum Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses.
Im August erhält das Forschungszentrum Musik und Gender für sein Vorhaben „Erschließen, Forschen, Vermitteln: Identität und Netzwerke. Mobilität und Kulturtransfer im musikbezogenen Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000“ 250.000 Euro im Förderprogramm Pro*Niedersachsen – und damit die höchste Einzelförderung unter den 15 ausgewählten Forschungsvorhaben aus dem Bereich Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.
Der mit 250.000 Euro dotierte Anneliese Maier-Forschungspreis für herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftler geht am 8. September in Berlin u. a. an Dr. Daniel Müllensiefen. Die Auszeichnung fördert eine fünfjährige Kooperation zwischen ausgewählten Forscher(inne)n und deutschen Hochschulen und Universitäten. Müllensiefen, Musikpsychologe am Goldsmiths College der University of London, erforscht im Rahmen der Kooperation mit Prof. Dr. Reinhard Kopiez im Hanover Music Lab der HMTMH die Einflussfaktoren für Musikalität im Kindes- und Jugendalter.
Zum Oktober beruft die HMTMH mit Alexander Schimpf einen der bedeutendsten Pianisten seiner Generation auf eine Professur für Klavier. Elisa Handt erhält gleichzeitig eine deutschlandweit einzigartige Professur für Elementare Musikpädagogik mit vokaler Schwerpunktsetzung.
Aus Anlass seiner zweiten zehnjährigen Förderperiode durch die Mariann Steegmann Foundation veranstaltet das Forschungszentrum Musik und Gender am 18. und 19. Oktober das Arbeitsgespräch „Bibliothek. Archiv. Quellenforschung. Wissenschaft“.
Am 31. Oktober 2016 bescheinigt die berufundfamilie Service GmbH der HMTMH die erneute erfolgreiche Durchführung des audit familiengerechte hochschule.
Wie entwickeln sich musikalische Fähigkeiten? Wie sieht es im Hanover Music Lab aus? Und wie kommt Musik eigentlich ins Archiv? Mit elf spannenden Veranstaltungen beteiligt sich die HMTMH am 5. November der Wissenschaft, der in Hannover 40.000 Besucherinnen und Besucher zu Mitmach-Aktionen, Vorlesungen und Ausstellungen versammelt.
Die HMTMH und die Technische Universität Braunschweig wollen sich künftig verstärkt gemeinsam der Erforschung jüdischer Kultur und Geschichte widmen. Einen entsprechenden Letter of Intent unterzeichnen die Präsidentin der HMTMH, Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, und der Präsident der TU Braunschweig, Prof. Dr. h.c. Jürgen Hesselbach, am 22. November 2016 im Rahmen des dritten internationalen Kongresses zu jüdischer Architektur „Synagogue and Museum“ in der Löwenstadt.
Erlesene Künstlerinnen und Künstler und internationale Komponistinnen und Komponisten versammeln sich vom 23. bis 27. November in Hannover für die Veranstaltungsreihe „Akkordeon – Ein pulsierendes Fest“ unter der künstlerischen Leitung von Professorin Elsbeth Moser, darunter u. a. Juan José Mosalini, Enrique Ugarte, Kathrin Rabus, Kostas Raptis, Richard Galliano, Elsbeth Moser, die NDR Radiophilharmonie unter Andrew Manze, das Szymanowski Quartett und das Flex Ensemble sowie Lehrende, Studierende und Alumni der HMTMH.
2015
Am 23. Januar gründet sich auf einer konstituierenden Sitzung in der HMTMH der Bundesverband Musikunterricht e. V. Ziel der Interessenvertretung für Lehrkräfte, Hochschullehrende, Referendarinnen und Referendare, Ausbildende, Studierende und Erzieher/innen ist die Förderung der musikalischen Bildung.
Dank einer Stiftungsprofessur durch die Walter und Charlotte Hamel Stiftung unterrichtet seit dem 20. Januar Roman Trekel als Honorarprofessor an der HMTMH. Der international tätige Opern- und Konzertsänger hat für zwei Jahre einen Auftrag zur Verwaltung der Professur für Klassischen Gesang erhalten.
Im Rückgriff auf das 300-jährige Jubiläum der Personalunion zwischen Hannover und der englischen Krone veranstalten die HMTMH, das Deutsche Studienzentrum in Venedig und die Universität Paderborn am 5. und 6. Februar die internationale und interdisziplinäre Doppeltagung „Musik und Vergnügen am Hohen Ufer. Festkultur im Venedig der Frühen Neuzeit“, die die besondere Verehrung der Welfen für die Fest- und Vergnügungskultur Venedigs ins Zentrum rückt.
Der langjährigen HMTMH-Vizepräsidentin und Leiterin des Mädchenchors Hannover Prof. Gudrun Schröfel wird am 3. Februar der Niedersächsische Staatspreis im Galeriegebäude Herrenhausen verliehen. Die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung ehrt seit 1978 Persönlichkeiten, die sich durch ihr herausragendes Wirken in den Bereichen Kultur, Frauen, Soziales, Wissenschaft, Umwelt oder Wirtschaft um das Land verdient gemacht haben.
In Kooperation mit der NDR Radiophilharmonie gründet die HMTMH am 14. April die Joseph Joachim Akademie e. V. zur Förderung angehender Orchestermusiker/innen. Sechs Stipendiat(inn)en erhalten die Möglichkeit, sich über die Dauer von zwei Jahren durch instrumentalen Einzelunterricht, Kurse und Workshops bei Mitgliedern der NDR Radiophilharmonie und an der HMTMH fortzubilden. Außerdem wirken sie im Konzertprogramm der Radiophilharmonie mit.
Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Helga de la Motte-Haber: Nach dem Komponisten Helmut Lachenmann (2001) ist die Berliner Musikwissenschaftlerin erst die zweite, der diese hohe Auszeichnung in der Geschichte der Hochschule zuteilwird. Vor Freunden, Schülerinnen und Schülern der Geehrten präsentiert sich die Hochschule am 22. Mai eindrucksvoll als gelebte Einheit von Kunst und Wissenschaft.
Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann wird am 8. Juni vom Senat für weiter acht Jahre zur Präsidentin der HMTMH ernannt. Die zweite Amtszeit beginnt am 1. April 2016. Sie ist nach Gründungspräsident Prof. Dr. Richard Jakoby erst die zweite, die in eine zweite präsidiale Amtszeit an der HMTMH eintritt.
Neuer Vizepräsident Wissenschaft der HMTMH wird am 1. Juli der Musikphysiologe Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller. Der Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin löst Prof. Dr. Beate Schneider aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung ab, die zum Ende des Sommersemesters 2015 in den Ruhestand entlassen wird.
Vom 18. bis zum 26. Juli gastiert die 7. Internationale Katarzyna Mycka Marimba Akademie (IKMMA) am Emmichplatz. 32 junge Marimba-Virtuosen aus der ganzen Welt kommen zum Intensivkurs mit Prof. Andreas Boettger (Hannover), Beverly Johnston (Kanada), Katarzyna Mycka (Stuttgart) und Svet Stojanov (USA) in die Hochschule.
Am 11. und 12. September findet das 14. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin an der HMTMH statt.
Zum neunten Mal richtet die Stiftung Niedersachsen vom 27. September bis 6. Oktober den Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in den Räumen der HMTMH aus. Beim weltweit höchstdotierten Wettbewerb dieser Art spielen 35 Geiger(inn)en in fünf Wettbewerbsrunden um Preisgelder im Gesamtwert von 140.000 Euro, um eine CD-Produktion, eine wertvolle Guadagnini-Geige als Leihgabe der Fritz-Behrens-Stiftung sowie um Debütrezitale und -konzerte mit Orchestern und Ensembles von internationalem Rang. Der erste Preis geht an Sergej Dogadin aus Russland.
Unter Leitung von Musikpädagogikprofessorin Dr. Andrea Welte startet Anfang November an der Integrierten Gesamtschule Linden das musikpädagogische Projekt „ImproKultur“. Das kontinuierliche Unterrichtsangebot im Bereich des gemeinsamen Musizierens und Improvisierens für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche in Sprachlernklassen wird nur durch die Initiative des Förderkreises für die HMTMH mit besonderer Unterstützung durch Dr. Gisela Sperling möglich.
In der Fortsetzungsrunde des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundes und der Länder erhält die HMTMH am 6. November erneut den Zuschlag über rund 800.000 Euro „zur Verbesserung der Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“. Daneben wird ein Verbundantrag für das Netzwerk Musikhochschulen – Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung von elf künstlerischen Hochschulen Deutschlands, unter ihnen die HMTMH, wiederum positiv bewertet.
15 Jahre IFF! Das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter feiert am 29. November ein musikalisches Geburtstagsfest mit Workshops, offenem Unterricht, Kurzvorführungen sowie einem Jubiläumskonzert mit prominenten Alumni.
Am 9. Dezember beschließt der Senat der HMTMH die neuen Leitgedanken der Hochschule. Sie wurden in einem etwa zweijährigen Prozess unter Befragung der Hochschulangehörigen von einer Senatskommission mit der Idee erarbeitet, die Leitideen der HMTMH in prägnanten und für die Hochschule spezifischen Formulierungen zu erfassen. Die Leitgedanken lösen das 2007 erstellte Leitbild ab. www.hmtm-hannover.de/de/hochschule/profil-geschichte-organisation/leitgedanken/
Ebenfalls am 9. Dezember verleiht Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann erstmals den „Dr. Gerda Rohde Preis“ an drei der besten HMTMH-Bachelorabsolvent(inn)en des vergangenen Studienjahres. Die Mittel entstammen einer Nachlass-Spende der im Februar 2015 verstorbenen hannoverschen Zahnärztin Dr. Gerda Rohde, die eine tiefe Zuneigung zur klassischen Musik pflegte und sich wünschte, dass auch nach ihrem Ableben in ihrem Namen weiterhin junge Musiktalente gefördert werden. Harald Härke, neuer Dezernent für Kultur und Personal der Landeshauptstadt Hannover, begleitet die Preisverleihung mit einem Grußwort.
Dank des gemeinschaftlichen Engagements von Hochschule, HMTMH-Stiftung, Bund, Wirtschaft und privaten Förderern kann die HMTMH am 14. Dezember 25 Deutschlandstipendien an Studierende unterschiedlichster Fachbereiche vergeben.
28.12.2015: Mit der erfolgreichen Berufung von Dr. Sarah M. Roß, Dr. Eva Baumann und Dr. Laura Krämer kann die HMTMH 2015 drei Professuren im Professorinnenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung anmelden und erhält fast die maximal mögliche Fördersumme. 2,2 Millionen Euro stehen der HMTMH in den kommenden fünf Jahren für die Finanzierung und großzügige Ausstattung der Lehrstühle für Jüdische Musikstudien mit einem Schwerpunkt in synagogaler Musik, Kommunikationsforschung und Musiktheorie sowie zur Fortführung und Entwicklung von Maßnahmen aus dem Gleichstellungskonzept zur Verfügung. Zusätzlich können alle drei Professorinnen mit Anträgen in der Förderlinie „Professorinnen für Niedersachsen“ der Volkswagenstiftung Mittel in Höhe von 670.000 Euro einwerben.
2014 Am 14. März wird Prof. Dr. Sonning Bredemeier von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Mitbegründer des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung engagiert sich seit 2002 für die HMTMH als Mitglied des Hochschulrats und nimmt seit 2009 dessen Vorsitz ein.
Am 05. Mai haben Senat und Hochschulrat beschlossen die Amtszeit von Frau Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann als Präsidentin der HMTMH bis zum 31.03.2024 zu verlängern und dabei auf eine Ausschreibung zu verzichten.
Mit Helmut Lachenmann stattet am 14. Mai ein Namensgeber des 14. Kammermusikfestivals der HMTMH einen persönlichen Besuch ab: Der Ehrendoktor der HMTMH bereichert die beliebte Konzertreihe als Komponist, Interpret, ausführender Musiker und überzeugender Redner und Denker.
„Kann man Hören lernen?“, fragt am 24. Mai die Fachgruppe Didaktik und Methodik, Elementare Musikpädagogik und Rhythmik. Ziel ihres an Studierende, Hochschullehrende, Musik(schul)lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit gerichteten Thementages ist die Erschließung einer praxisgerechten und wissenschaftlich fundierten Didaktik des Hörens im Musik- und Instrumentalunterricht.
Im Rahmen der Sommertagung der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) am 20./21. Mai in Karlsruhe wird Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der HMTMH, erneut in den Vorstand gewählt; dort übernimmt sie die Stellvertretung des Vorsitzenden Prof. Dr. Martin Ullrich (Nürnberg). Jann Bruns, Hauptberuflicher Vizepräsident, fungiert weiterhin als Sprecher der Kanzlerinnen und Kanzler der deutschen Musikhochschulen.
Nach der Begehung am 16. Mai genehmigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Antrag der HMTMH auf Anschaffung einer neuen Orgel. Das stiladäquate Instrument für die Musik des Barock bis zur frühen Romantik wird in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis stehen.
Sommerfest am Emmichplatz! Am 28. Juni begrüßt die HMTMH rund 1.500 Besucherinnen und Besucher aus Stadt und Region zu einem Tag der offenen Tür. Zu den Programmhighlights zählt das Benefizkonzert zum Finale des Stuhlpatenprogramms.
Auf dem Weg zu einem neuen Leitbild tauschen sich in den Monaten Juni und Juli fast 70 Mitglieder der HMTMH in Zweiergesprächen engagiert über ihre Hochschule aus. Die eingereichten Gesprächsnotizen sollen ausgewertet, das Meinungsbild an die Beteiligten gespiegelt und zu einem Vorschlag verdichtet werden.
Die HMTMH in den Top 10: In der letzten Ausschreibungsrunde des Professorinnenprogramms II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erzielt die Hochschule am 4. Juli einen Spitzenrang. Mit der Umsetzung und Fortschreibung ihres Gleichstellungskonzepts überzeugte sie das Auswahlgremium als „herausragendes Vorbild für eine chancengerechte Hochschule“. Im März 2014 hatte sich die HMTMH zum zweiten Mal zur Aufnahme in das Förderprogramm beworben, u. a. mit dem Ziel, den Anteil von Frauen in Gremien und Spitzenpositionen weiter zu steigern.
Vom 19. bis 20. September ist das Musikwissenschaftliche Institut Mitveranstalter des internationalen interdisziplinären Symposiums „Agostino Steffani. Europäischer Komponist und hannoverscher Diplomat der Leibnitz-Zeit.“ im Schloss Herrenhausen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Eröffnung des „Forum Agostino Steffani“, einem Kulturprojekt, das sich der umfassenden Darstellung der Hofmusikkultur des Welfenhauses in Hannover zwischen 1665 und 1714 widmet.
„Größe zeigen – In Gutes investieren – Genießen und zurücklehnen“: 429 Stuhlpatinnen und Stuhlpaten spendeten rund 171.000 Euro für die Sanierung der Sitzmöbel im Richard Jakoby Saal. Für das bürgerschaftliche Engagement bedanken sich Hochschule und Förderkreis am 17. Oktober mit einem großen Galakonzert. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Edelgard Bulmahn, war zu Gast und sprach u. a. über die Definition und die Bedeutung des Begriffs Patenschaft.
Am 24. Oktober geht Ernst.FM, Hannovers erstes Campusradio, auf Sendung. Ein studentisch geführtes Seminar am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung hatte das Projekt aus der Taufe gehoben.
Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann bleibt Mitglied im Vorstand der Landeshochschulkonferenz (LHK) Niedersachsen. Am 3. November bestätigt die LHK die Präsidentin der HMTMH in ihrem Amt.
Taten statt Worte! Der Aktionstag der Lehrbeauftragten am 6. November findet im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages an allen deutschen Musikhochschulen statt und macht auf die prekären Arbeitsbedingungen der Lehrbeauftragten aufmerksam.
Dank des gemeinschaftlichen Engagements von Hochschule, Bund, Wirtschaft und privaten Förderern kann die HMTMH am 10. November 19 Deutschlandstipendien an Studierende unterschiedlichster Fachbereiche vergeben.
Das von der Fachgruppe Musiktheorie und dem Musikwissenschaftlichen Institut organisierte internationale wissenschaftliche Symposium „Ein Blinder im Labyrinth“: György Ligetis Positionierung im Neue-Musik-Diskurs widmet sich vom 20. bis 22. November am Beispiel des österreichischen Komponisten einem wichtigen Problemkomplex der Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Keynote des Symposiums mit Referentinnen und Referenten aus Hannover, Wien, Budapest, Dresden, Basel, Würzburg, Bratislava, Hamburg und Mannheim hält Richard Steinitz, Huddersfield.
Mit einem Arbeitsgespräch und zwei öffentlichen Konzerten beleuchtet die HMTMH vom 27. bis zum 29. November 2014 das Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“: Auf Einladung des Forschungszentrums Musik und Gender (fmg) referieren Wissenschaftler/innen aus Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Berlin, Bayreuth und Bielefeld im Rahmen des von Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann geleiteten Arbeitsgesprächs „1914:Krieg.Mann.Musik“. Am 27. und 28. November ergänzen zwei thematisch verwandte Konzerte das Programm: Neben neuer Musik und dem Auftragsstück „Krieg“ in „Neuland II“ erklingen „Songs of War“ im Liederfest.
Im Rahmen des Denktages am 1. Dezember 2014 behandeln Präsidium und Senat die Themen Profilierung, Zukunftsentwicklung und Schwerpunktsetzung.
Hannover gedenkt des 300-jährigen Jubiläums der Personalunion des Verbunds zwischen Hannover und der Englischen Krone von 1714 bis 2014. Die HMTMH, das Deutsche Studienzentrum in Venedig und die Universität Paderborn nehmen das Jahr zum Anlass für eine internationale und interdisziplinäre Doppeltagung, die die besondere Verehrung der Welfen für die Fest- und Vergnügungskultur Venedigs ins Zentrum rückt. Der erste Teil findet am 4. und 5. Dezember 2014 im Schloss Herrenhausen statt.
Anfang Dezember geht der „Welcome-Film“ für internationale Studierende online. Sieben Studierende der HMTMH erzählen, warum sie sich für ein Studium an der HMTMH entschieden haben. Der Film wurde im Rahmen eines Projekts von Tobias Leuschner (FSJ Kultur 2013/14) konzipiert und betreut.
2013 Zum zweiten Mal nach 2009 findet vom 08. bis 12. Januar der Vorentscheid Nordeuropa für einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt in der HMTMH statt. 23 junge Pianistinnen und Pianisten spielen im Richard Jakoby Saal um den Einzug in den Hauptwettbewerb des 14. Internationalen Van Cliburn Klavierwettbewerbs. Drei von sechs teilnehmenden HMTMH-Studierenden erreichen das Finale im texanischen Fort Worth: Beatrice Rana gewinnt den 2. Platz und den Publikumspreis, Claire Huangci einen Jurypreis.
Am 14. Januar setzt der Senat der HMTMH die Mitglieder der drei neuen Studienkommissionen ein. Hintergrund ist die Umsetzung der neuen Gremienstruktur: Geleitet vom Ziel, sich stärker an den Belangen der Studierenden zu orientieren und Gremien zu verschlanken, hatte sich die HMTMH im Februar 2012 für die Aufgabe der vier Fachkommissionen entschieden. Zum 1. Oktober 2012 war das Präsidium auf zwei nebenamtliche Vizepräsidenten verkleinert worden: Prof. Dr. Beate Schneider und Prof. Krzysztof Wegrzyn.
Im Januar wird Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann in den Vorstand der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM) gewählt. Mit Wirkung vom 1. April folgt sie als dritte Vorsitzende auf Prof. Reiner Schuhenn, Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Anknüpfend an die gesellschaftlich brisante Debatte über populäre Medien und Gewalt veranstaltet das Forschungszentrum Musik und Gender am 16. Februar das wissenschaftliche Arbeitsgespräch „Rohe Beats, harte Sounds: Konstruktionen von Aggressivität und Gender in populärer Musik“.
Im Februar geben die rund 40 Lehrenden des Fachbereichs JazzRockPop sich und ihren rund 120 Studierenden eine neue Organisationsform: Mit Beschluss von Präsidium und Senat gründet sich als fünfter künstlerischer Zusammenschluss der HMTMH das Institut für JazzRockPop. Ziel ist eine Stärkung der Kompetenzen und des fachspezifischen Erscheinungsbildes in künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Hinsicht.
Das Niedersächsische Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) erhält für den Verbund „Biofabrication for NIFE“ vom Land Niedersachsen eine Förderung von 5,8 Millionen Euro über drei Jahre. Das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der HMTMH ist mit seiner Expertise Kooperationspartner von Leibniz Universität Hannover und Medizinischer Hochschule Hannover. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von Zukunftskonzepten für personalisierte Implantate.
Unter dem Motto „studieren.forschen.wissen“ (http://wissen.hannover.de/) geht am 12. März das neue Multimediaportal der Initiative Wissenschaft Hannover online. Mit der Website verfolgt der Zusammenschluss der wissenschaftlichen Einrichtungen das Ziel eines facettenreichen Einblicks in die Wissens-, Kultur- und Forschungswelt der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die HMTMH startet mit Beiträgen zur musikalischen Früh-Förderung, zur Schulmusik und Musikwissenschaft. Das Projekt ist zunächst für drei Jahre angelegt und soll mindestens wöchentlich mit neuen Beiträgen der Partner aufwarten.
Zwei Gastlehrende aus den USA: Im Sommersemester wirken Anne Harley am Institut für Alte Musik und Arthur A. Raney am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. Die renommierte Solistin für Oper und Oratorien gibt Einzelunterricht und Vorlesungen. Ihre Themenschwerpunkte sind u. a. die von Frauen komponierte russische Vokalmusik im 18. und 19. Jahrhundert. Arthur A. Raney bringt den Studierenden den State of the Art der US-amerikanischen und englischsprachigen Forschung in der Bereichen „Medienunterhaltung“, „Medien und Moral“ sowie „Sportrezeption“ näher.
Vom 8. bis 11. Mai veranstalten die HMTMH und die Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover den 2. Internationalen Dystonie-Kongress im Hannover Congress Centrum.
Mit dem Symposium „Sowjetische Musik im Ausland“ untermauert die HMTMH vom 23. bis 26. Mai ihre wichtige Rolle in der musikwissenschaftlichen Osteuropaforschung. Im Anschluss findet das Arbeitstreffen des thematisch verwandten DFG-Projekts „Deutsch-russische Musikbegegnungen 1917-1933“ statt.
Im Juni fördert die Gemeinnützige Hertie-Stiftung das Projekt „Bewegungssonifikation“ des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin mit 206.000 Euro. Das Projekt ist die erste Bewilligung im neuen neurowissenschaftlichen Förderprogramm, mit dem besonders innovative und aussichtsreiche Projekte unterstützt werden.
Im Rahmen des Stipendiatenkonzerts am 28. Juni im Richard Jakoby Saal vergibt der Förderkreis der HMTMH erstmals den Peter-Becker-Wissenschaftspreis für herausragende Masterarbeiten in den Fächern Musikwissenschaften, Musikpädagogik, Medien und Kommunikationswissenschaften, Musiktheorie und Musikphysiologie. Der Preis – benannt nach dem Musikpädagogen und ehemaligen Präsidenten der HMTMH – soll wissenschaftlich engagierte Studierende ins Blickfeld rücken und den großen Wissenschaftsbereich der HMTMH würdigen.
Die Mitglieder der HMTMH trauern um ihren früheren Präsidenten Prof. Dr. Klaus-Ernst Behne. Der Musikpsychologe und Mitbegründer des Instituts für Musikpädagogische Forschung verstirbt am 9. August nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren in Hannover.
Das Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule für die HMTMH wird am 27. August von der berufundfamilie gGmbH bestätigt. Die Hochschule darf nun bis zum 27. August 2016 das Gütesiegel tragen und wird die kommenden drei Jahre nutzen, um die familienfreundliche Atmosphäre in der HMTMH zu bestärken und die familiengerechten Angebote weiter auszubauen.
Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – Studienort für Kreativlinge, Klangliebhaber, Praktiker, Analytiker und Spieler! Im Oktober erweitert die HMTMH ihr Merchandising-Angebot um freche T-Shirts mit magentafarbenen Aufdrucken.
Vom 13. bis 18. Oktober 2013 begeht die HMTMH den 40. Geburtstag ihres Hauptgebäudes mit einer Festwoche. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher erfreuen sich u. a. an einem Tag der offenen Tür, einem Fest der Klänge, einer offenen Orchesterwerkstatt und einem Wissenschaftstag.
Beim Geburtstagskonzert am 18. Oktober starten HMTMH und Förderkreis die Initiative „Größe zeigen – In Gutes investieren – Genießen und zurücklehnen“: Bis Juli 2014 sollen 466 Paten gefunden werden, um die in die Jahre gekommene Bestuhlung im Richard Jakoby Saal zu erneuern.
Die HTMMH begeht den 200. Geburtstag und den 130. Todestag Richard Wagners: Auf ein Symposium zur musikalischen Gestik in Wagners Werken am 18. Oktober folgt am 5. November die Eröffnung einer Raritäten-Ausstellung. Das Forschungszentrum Musik und Gender zeigt Handschriften und Drucke rund um das Thema „Wagner und die Frauen“.
KUH feiert Geburtstag: Rhythmikstudierende vertreten die HMTMH am 9. November im Lichthof der Leibniz Universität bei „10 Jahre KinderUniHannover“. Ihr Beitrag stimmt auf die nächste KinderUni am Emmichplatz ein: „Wie klingen Asien, Afrika und Lateinamerika? Eine Klangreise um die Welt.“
Dank des gemeinschaftlichen Engagements von Hochschule, Bund, Ländern und privaten Förderern kann die HMTMH am 18. November zwölf Deutschlandstipendien an herausragend begabte Studierende vergeben.
Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, zeichnet am 19. November in Hannover elf Persönlichkeiten von niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2013 aus. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer Universität oder gleichgestellten Hochschule erhält der Musiker und Neurologe Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller. Der Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der HMTMH hat Musik und Medizin vereint und damit ein innovatives Wissenschafts- und Forschungsgebiet geprägt.
Am 27. November stirbt Dr. h.c. Walter J. Schütz im Alter von 83 Jahren in Bonn. Schütz war von 1995 bis zu seinem Tod Honorarprofessor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. 1984/85 war er u.a. Mitglied der Kommission zur Vorbereitung des Ergänzungsstudiengangs Journalistik in Hannover – aus dem das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der HMTMH hervorging.
2012 Am 17. Januar feiert das Europäische Zentrum für Jüdische Musik im Beisein des Bundespräsidenten, des Niedersächsischen Ministerpräsidenten und weiterer prominenter Gäste die Eröffnung der Villa Seligmann, der neuen Heimstätte des EZJM an der Hohenzollernstraße 39. Damit geht der Wunschtraum des EZJM-Direktors, Prof. Andor Iszák, in Erfüllung: Die Villa Seligmann ist eines der wenigen hannoverschen Zeugnisse des jüdischen Bürgertums vor der Schoa und stellt den idealen Ort für ein Haus der Dokumentation, Erforschung und Vermittlung jüdischer Musik dar.
Zwischen dem 29. März und dem 1. April hält die Internationale Posaunenvereinigung e. V. mit einem facettenreichen Programm von Konzerten, Meisterkursen und Speed Lessons ihr Jahressymposium am Emmichplatz ab. Aus den Reihen der HMTMH sind u. a. die Mitglieder der Trombone Unit Hannover sowie das Ensemble Schwerpunkt dabei.
Im April erscheint die neue Imagebroschüre der HMTMH (Download: www.hmtm-hannover.de/de/hochschule/publikationen-cds/imagebroschuere/ ). 60 reich bebilderte Seiten schildern schlaglichtartig die besonderen Facetten von Niedersachsens einziger Musikhochschule als herausragendes Ausbildungsinstitut, als Ort der Innovation und Traditionsvermittlung, als Kulturveranstalterin und Forschungseinrichtung, als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt.
Strategische Zielsetzungen und die Verständigung auf gemeinsame Handlungsfelder kennzeichnen den Struktur- und Hochschulentwicklungsplan 2012-2016, den die HMTMH im Mai verabschiedet. Das Grundlagenpapier, das Präsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann gemeinsam mit Präsidium, Senat und Hochschulrat über mehrere Monate hinweg entwickelt hat, bestimmt die Leitlinien für die kommende Arbeit und wird Grundlage für Zielvereinbarungen mit dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Schwerpunkte sind u. a. die Qualitätssicherung der Künstlerischen Ausbildung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Fortsetzung der Frühförderung, die Verstetigung tragfähiger Netzwerkstrukturen und die Übernahme kultureller Verantwortung.
Nach zweijähriger Bauzeit stellen das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, der Studienbereich Schauspiel und die Hochschule Hannover am 8. Mai das neu gestaltete Foyer der Hochschule Hannover vor.
Zum Abschluss des Sommersemesters 2012 führt die HMTMH eine internetbasierte Evaluation nahezu sämtlicher Lehrveranstaltungen im Einzel- und Gruppenunterricht durch. Damit folgt die Hochschule § 5 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes, nach dem es den Studierenden zu ermöglichen ist, die Qualität der Lehrveranstaltungen mindestens jährlich zu bewerten.
Rund 3.000 Gäste folgen der Einladung zum Sommerfest der HMTMH am 8. Juli. Jazzfrühstück und große Bühne im Innenhof, Konzerte, Schauspiel, Präsentationen, Führungen durch das Gebäude – die Idee, die Vielseitigkeit der Hochschule zu zeigen, kommt an! „Sehen. Hören. Sprechen. Fragen. Lieben“ ist das erste Sommerfest auf dem neuen Innenhof nach Abschluss der Bauarbeiten 2009-2012 im Rahmen des Konjunkturpakets des Bundes und der Länder.
Ab dem 16. Juli 2012 wird die Fassade am Hauptgebäude Emmichplatz saniert. 13.500 nachträglich eingesetzte Maueranker verbinden die vormalig unzureichende befestigte Vorsatzschale mit der tragenden Stahlbeton-Konstruktion in der Hinterwand. Abschließend wird die Haupteingangsfassade einer Komplettreinigung unterzogen. Die Bauarbeiten sind im November 2012 beendet.
Vom 30. September bis zum 13. Oktober findet zum achten Mal der von der Stiftung Niedersachsen ausgerichtete „Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover“ in der HMTMH statt. Künstlerischer Leiter des höchstdotierten Violinwettbewerbs weltweit ist Krzysztof Wegrzyn, Professor für Violine an der HMTMH. Als eine von zwei ersten Preisträgerin wird seine Schülerin Alexandra Conunova-Dumortier gekürt.
Zum 1. Oktober löst Prof. Krzysztof Wegrzyn die Professoren Markus Becker und Volker Jacobsen im Amt ab und wird Vizepräsident für den Bereich Kunst. Das nun vierköpfige Präsidium der HMTMH besteht zum Wintersemester 2012/13 aus Präsidentin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, dem Hauptamtlichen Vizepräsidenten Jann Bruns, Prof. Krzysztof Wegrzyn sowie Prof. Dr. Beate Schneider als Vizepräsidentin für die Wissenschaft.
Vom 05. bis 09. November feiert das Gleichstellungsbüro der HMTMH seinen 20. Geburtstag. In einer Themenwoche unter dem Titel „Geschlechtergerecht Hören.Spielen.Denken“ beschäftigen sich Studierende und Lehrende in Vorträgen, Diskussionen und Konzerten mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit an einer künstlerischen Hochschule. Die Themenwoche wurde durch die Kommission für Gleichstellung angeregt und durch das Gleichstellungsbüro der HMTMH organisiert und umgesetzt.
Zum Wintersemester 2012/13 geben sich etwa 20 hauptamtlich Lehrenden und Forschenden des Fachs Musikwissenschaft an der HMTMH eine neue Organisationsform. Unter dem Dach des Musikwissenschaftlichen Instituts agieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Systematischen und Historischen Musikwissenschaft sowie aus der Musikethnologie.
Mit „TempoBrechungClash: Klangraum New York“ setzt die HMTMH weite Teile ihres Veranstaltungsprogramms im Wintersemester unter einen thematischen Schwerpunkt. Als treibende Kraft verbindet sie Institutionen, Genres und Orte für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge. Dank der Mitwirkung von Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, kestnergesellschaft Hannover, Staatsoper Hannover, NDR Radiophilharmonie, Kunstverein Braunschweig sowie von Künstler Gerd Winner entstehen neue Sicht- und Wahrnehmungsachsen zwischen Kunst, Musik und Schrift, zwischen New York und Europa.
2011 Am 11. Januar stellt sich das neu gegründete Institut für Alte Musik der Öffentlichkeit vor. Die Einrichtung soll die vielfältigen Kompetenzen der HMTMH auf dem Gebiet der Alten Musik zusammenführen und ein gemeinsames Dach für Projekte und Veranstaltungen, für Kurse und Kooperationen sein.
Das Forschungszentrum Musik und Gender lädt zwischen dem 13. und 15. Januar zum internationalen Arbeitsgespräch „musikk-musik. Möglichkeitsräume norwegischer Komponistinnen“ ein, das sowohl wissenschaftlich wie künstlerisch aufzeigt, auf welch vielfältige Weise komponierende Frauen in Norwegen aktiv und kreativ wurden und werden.
In seiner Sitzung vom 18. April definiert der Senat den englischen Hochschulnamen „Hanover University of Music, Drama and Media“. Dieser soll zukünftig für die einheitliche Außendarstellung im internationalen Raum sorgen. Das Hochschullogo wurde um den englischen Namen erweitert.
Der Auftakt des Kammermusikfestivals! am 20. April 2011 ist zugleich das Gründungskonzert für das Institut für Kammermusik der HMTMH.
In der Nachfolge der „Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“ findet zwischen dem 26. April und dem 14. Juni die Veranstaltungsreihe „Entscheidung und Automatik im Komponieren der Gegenwart“ mit Expertinnen und Experten aus Köln, Berlin, Hannover, Zürich, Edinburgh, Utrecht und Santa Barbara statt.
Die HMTMH nimmt das 100. Todesjahr Gustav Mahlers zum Anlass für einen künstlerisch-wissenschaftlichen Veranstaltungszyklus. Zwischen dem 30. April und dem 7. Mai finden am Emmichplatz ein Wissenschaftsnachmittag, drei Konzerte sowie ein öffentlicher Interpretationskurs mit Marjana Lipovsek, Wien, statt.
Im am 3. Mai veröffentlichten Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Fächer Kommunikationswissenschaft/Journalismus gehört der Bachelorstudiengang Medienmanagement des IJK erneut zu den drei am besten bewerteten universitären Studienangeboten des Fachs in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Die am 24. November vorgestellte Evaluationsstudie „Vielfältige Exzellenz 2011“ des CHE stellt das IJK hinsichtlich der Aspekte „Anwendungsbezug“ und „Studierendenorientierung“ als exzellente Lehr- und Forschungseinrichtung heraus.
Unter Mitwirkung der HMTMH und mit finanzieller Unterstützung der Walter und Charlotte Hamel Stiftung nimmt in der katholischen Kirche St. Elisabeth in Hannover der erste Musikkindergarten seine Arbeit auf. Dank der Initiative von Professorin Gudrun Schröfel werden die Konzepte und Ideen des Hochschulprojekts „Singen im Kindergarten“ und des Kurses „Vorschule Musik“ im Rahmen eines dauerhaften Betreuungsangebots in der Kindertagesstätte St. Elisabeth verankert. Die Bundesministerin und Bundestagsabgeordnete für Hannover-Süd, Ursula von der Leyen, würdigt das Vorhaben bei der offiziellen Vorstellung am 16. Mai wegen seines Beitrages zur Bildung und Teilhabe aller Kinder.
In Kooperation mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel eröffnet die HMTMH am 4. September die Ausstellung „verklingend und ewig – Tausend Jahre Musikgedächtnis 800 – 1800“ in der Augusteerhalle. Thema ist die Spannung zwischen verklingender Musik und ihrer Verewigung im Speicher des Buches. Dazu werden Handschriften, Drucke und Graphiken aus den Jahren 800 bis 1800 gezeigt.
Incontri – das Institut für neue Musik der HMTMH ist Gastgeber der ersten internationalen Csound-Konferenz „Ways Ahead“. Vom 30. September bis 02. Oktober wird die Audio-Software Csound in Vorträgen und Workshops thematisiert. Mit Csound gemachte Musik ist in Konzerten, Sessions und Installationen zu hören.
Im Rahmen des von der Bundesrepublik Deutschland initiierten Nationalen Stipendienprogramms vergibt die HMTMH zum Wintersemester 2011/12 erstmals sechs Deutschlandstipendien.
Mit einem Festwochenende unter dem Titel „twenty5“ feiert der Studienbereich JazzRockPop zwischen dem 4. und 6. November sein 25-jähriges Bestehen. Der Studienbereich nahm 1985 seine Arbeit auf.
In Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Hannover, der Stiftung Niedersachsen und dem Musikland Niedersachsen veranstaltet die HMTMH vom 9. bis zum 13. November die Festwoche „Gubaidulina – Ein Fest zum 80. Geburtstag“. Zu Ehren der großen russischen Komponistin beteiligen sich große Künstlerinnen und Künstler wie Anne-Sophie Mutter, gefragte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der musikinteressierten Nachwuchs an den Feierlichkeiten im Landesfunkhaus Niedersachsen und der HMTMH.
„HÖREN!“, 2011 zum dritten Mal organisiert vom popinstitut und dem IJK, ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Eine 20-köpfige Expertenjury wählte den Hannover Song Contest unter rund 2.600 Bewerbungen zum Vorzeigeprojekt. Die Preisverleihung findet am 19. November 2011 im Rahmen der IJK-Absolventenfeier in den Räumen der HMTMH statt.
Prof. Andor Izsák, Direktor des an der HMTMH angesiedelten Europäischen Zentrums für Jüdische Musik (EZJM), schenkt der Hochschule am 1. Dezember die in seinem Besitz befindliche umfangreiche Sammlung an Notenmaterial synagogaler Musik.
Am 12. Dezember wird Professorin Dr. Dr. h.c. Ursula Hansen für ihre Verdienste um die HMTMH zur Ehrensenatorin ernannt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Hansen gründete sie 1991 die Theodor Lessing Stiftung (seit 2006 Gundlach Stiftung). 2004 stifteten Gundlach Stiftung und die Firmengruppe Gundlach den „Gundlach Musikpreis“, der alle zwei Jahre an ausgewählte Studierende der HMTMH vergeben wird.
In der zweiten Runde des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundes und der Länder erhält die HMTMH am 13. Dezember den Zuschlag über 1,3 Millionen Euro „zur Verbesserung der Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“. Daneben wird ein Verbundantrag von zwölf künstlerischen Hochschulen Deutschlands – unter ihnen die HMTMH – positiv bewertet.
 

Zuletzt bearbeitet: 07.06.2017

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